BEGRIFF صلاة SALĀ im Quran Teil 2

Wie schon erwähnt gibt es im Quran keinerlei Anweisung für ein rituelles Gebet mit bestimmten verpflichtenden Körperhaltungen und -bewegungen oder Textkombinationen. Die drei Begriffe قيام qiyām“, „ ركوع rukū´“ und „ سجود sudschūd “, die die Mohammedaner als notwendige Bestandteile ihres rituellen Pflichtgebetes betrachten, tauchen im Quran nicht zur Erklärung der Durchführung des Wortes Salā und nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit ihm auf und kommen zudem verstreut an vielen Stellen im Quran vor. Und wie bereits erwähnt gibt es auch in der Bibel keinen Hinweis auf ein aus bestimmten Ritualen bestehendes Gebet.

Das Wort Qiyām hat nichts mit dem Stehen in einem rituellen Gebet zu tun, sondern bedeutet an mehreren Stellen im Quran schlicht und einfach „Wahren“ oder „Durchführen“. Das zu Grunde liegende arabische Verb أقام aqāma hat, wie oben dargelegt, die Grundbedeutungen „wahren“, „immer durchführen“, „abhalten“ und „einrichten“. Was das Wort Rukū´ betrifft, so bedeutet das zu Grunde liegende arabische Verb ركع raka´a ursprünglich „sich nicht widersetzen“, „sich ergeben“. Als Beispiel wird im arabischen Wörterbuch Lisānu-l-´Arab der Satz erwähnt: „Jemand ergibt sich ( ركع raka´a ), wenn er arm wird, nachdem er reich war, und sich seine Situation verschlechtert.“ Das Wort Rukū´ hat also nichts mit dem Sich-nach-vorne-Beugen in einem rituellen Gebet zu tun. So heißt es beispielsweise in Sure 5:55, dass diejenigen, die Zakat entrichten, dies in einer sich ergebenden Form ( راكعون rāki´ūn) tun. Und hinsichtlich des Wortes Sudschūd ist zu sagen, dass das arabische Verb سجد sadschada „sich unterwerfen“, „ehrfürchtig gehorchen“ oder „Allah anbeten“ bedeutet. Im erwähnten Wörterbuch finden wir als Beispiel: Jemand, der sich unterordnet und demütig dem folgt, was von ihm gefordert wird, ist wirklich ehrfürchtig gehorsam (sadschada). Demzufolge heißt es etwa in Sure 7 Vers 161: „… Und tretet ehrfürchtig gehorchend ein (sudschadan) durch das Tor …“. Entsprechend ist auch Sure 2 Vers 34 zu verstehen: „… Unterwerft (isdschudū) euch Adam! …“ Der Imperativ isdschudū bedeutet hier nicht im physischen Sinne „Werft euch vor Adam nieder!“, weil in diesem Fall im Arabischen die Präposition ilā stehen müsste; statt dessen steht aber die Präposition li. Neben den genannten Bedeutungen können im Sprachgebrauch raka´a auch „niederknien“ oder „den Rumpf beugen“ respektive sadschada „sich niederwerfen“ bedeuten, was in den genannten Beispielen aber keinen Sinn macht.

In der Quran-Stelle 2:238 kommen einmal die Pluralform von Salā, nämlich Salawāt, und einmal der Singular Salā im Begriff „ صلاة الوسطى Salātu-l-wustā“ vor. Hierbei handelt es sich bei der Pluralform um das jeweilige „dichte Befolgen“ der in den voraufgehenden Versen erwähnten Anweisungen zu Familien-, Heirats- und Scheidungsangelegenheiten und das Festhalten daran, während der singularische Begriff Salātu-l-wustā das ausgewogenste und fairste Befolgen der vorangehenden Anweisungen zum Ausdruck bringt. Denn das Wort wustā hat neben der Bedeutung „mittlere“ ferner die Bedeutung „am ausgewogensten“, „am ehrfurchtvollsten“ oder „am gerechtesten“, wie beispielsweise auch in Sure 68:28. Bei Salātu-l-wustā handelt es sich mithin nicht um einen dritten Salā-Termin und schon gar nicht um ein weiteres rituelles Pflichtgebet.

Neben dem individuellen Salātu-l-Fadschr nach dem individuellen Aufstehen eines Menschen und dem individuellen Salātu-l-´Ischā` vor dem individuellen Zubettgehen gibt es noch ein kollektives Salā, als da ist „ صلاة من يوم الجمعة Salātu min yaumi-l-dschum´a (Salā-Termin am Tag der Versammlung)“. Dieser Begriff erscheint in Sure 62:9. Dieser Versammlungstag muss nicht unbedingt ein Freitag sein, wie es bei den Mohammedanern der Fall ist. Es kann irgendein vereinbarter Tag sein, an dem für möglichst viele Menschen die Möglichkeit zum Versammeln besteht. Denn bei den Arabern vor dem Wirken des Propheten Muhammad hieß der Freitag ´Arūba. Erst als die Muslime sich an diesem Tag in der Moschee versammelten, erhielt er den Namen „ يوم الجمعة yaumu-l-dschum´a (Tag der Versammlung)“. Entsprechend heißt es in den arabischen Wörterbüchern, dass yaumu-l-dschum´a der Tag ´Arūba ist. Da im Quran in Sure 62:9 der Name ´Arūba im Zusammenhang mit dem Versammlungstag nicht erwähnt ist, kann man, zumal dschum´a in der arabischen Sprache ganz einfach „Versammlung“ bedeutet, davon ausgehen, dass an irgendeinem Wochentag diese Versammlung durchgeführt werden kann. Dieser kollektive Salā-Termin ist erstrebenswert und nicht Pflicht, die Teilnahme an ihm mithin fakultativ, weil es im erwähnten Vers 9 „ فاسعوا fas´au (seid bestrebt, seid bemüht)“ heißt. Eine spezielle Form ist im Quran nicht vorgeschrieben. Es ist also eine Zusammenkunft von Gläubigen, die miteinander über Allahs Vorschriften und sonstige Informationen im Quran sprechen, fragen und antworten und einander mit der Religion verbundene Themen erörtern sowie nach Wissen und Wahrheit streben und somit durch Brainstorming voneinander lernen und auch Bitt- und Dankgebete sprechen. Die jeweilige Vorgehensweise ist von Termin zu Termin neu zu vereinbaren.

Abschließend kann mithin konstatiert werden, dass vom Intellekt her nachvollziehbar und in semantischer Hinsicht der Begriff Salā im Quran nichts mit einem rituellen Gebet zu tun hat, sondern zum Ausdruck bringt, dass man zweimal am Tag zu den dargelegten Zeiten einen Termin einzuhalten hat, der einschließlich der Bitt- und Dankgebete zum Ziel hat, dass man den Quran immer besser kennen lernt und versteht sowie an dem, was im Quran geboten und verboten respektive als moralisch und nicht verwerflich dargestellt ist, stets festhält, wodurch man wiederum dem Quran „dicht folgt“ und Allahs Segen und Wohlgefallen erlangen kann und wodurch sein in Sure 3:18 formuliertes monotheistisches Glaubensbekenntnis „Es gibt keine Gottheit außer Allah“ glaubwürdig in seine Lebenspraxis umgesetzt wird.**

Möge Allah unsere Bemühungen beim Finden der Wahrheit anerkennen und uns mittels Salā- das Wissen und die Erkenntnisse gewinnen lassen, die SEIN Wohlgefallen hervorrufen!

Und Allah weiß es am besten!

Über Feedbacks mit kritischen und konstruktiven Stellungnahmen würde ich mich sehr freuen. :slightly_smiling_face:

Salaam!

Selam !

Wie passt das „Gemeinschaftsgebet in Kriegszeiten“ wo der Prophet mit einer Gruppe eine Einheit beten soll und dann mit der andere Gruppe die zweite Einheit, in deine Erläuterungen zum Sala ?
Finde übrigens deine Erläuterungen soweit wirklich einleuchtend und gut erklärt, Danke dafür !

Selam

Salaam, Hajridin,

und vielen Dank für dein Feedback! :slightly_smiling_face:

Sind meine Erläuterungen auch so einleuchtend, dass sie für dich persönlich in die tägliche Praxis umsetzbar sind? :thinking:

Salaam!

Salaam, Hajridin,

du meinst wahrscheinlich Sure 4:102.

Hier wird der Gesandte angesprochen, wie er sich im Kriegsfall hinsichtlich seiner Salā-Session verhalten soll, nämlich wie folgt:

Einige der Anwesenden mit ihren Waffen erhalten vom Gesandten die Informationen aus dem Quran und fragen ihn und hören seine Antworten. Wenn sie alles ehrfürchtig mit der Absicht zu gehorchen, also dem, was sie vom Quran erfahren haben, zu folgen, übermittelt bekommen und angenommen haben (im Arabischen: سجدوا sadschadu), stellen sie sich hinter den Gesandten und die andere anwesende Gruppe, um sie vor dem Feind zu decken. Interessanterweise ist in der deutschen Fassung von Muhammad Asads Quran-Übersetzung das arabische Verb سجدوا sadschadu mit „nachdem sie ihr Gebet beendet haben“ wiedergegeben, also nicht mit „nachdem sie sich niedergeworfen haben“! Das Wort „Gebet“ würde ich natürlich in diesem Zusammenhang nicht verwenden, weil ich ja unter Salā etwas Umfangreicheres verstehe.

Danach kommt die zweite Gruppe zum Gesandten, ebenfalls mit ihren Waffen, und der Gesandte instruiert sie, wie er es mit der ersten Gruppe getan hat. Es handelt sich also quasi um eine Art Rotation.

All dies passt meines Erachtens also ganz gut in meine Erläuterungen zu Salā. Ich hoffe, dass du dies auch so siehst. :slightly_smiling_face:

Salaam!

1 Like

Selam

Ich bin schon etwas älter und habe lange Zeit das traditionelle Praktiziert und schon sehr viel geändert, jedoch muss ich erst die Dinge verinnerlichen um Sie dann auch in die Praxis umzusetzen ( sGw ). War schon eine große Sache festzustellen, das alles oder das meiste das man zum Glauben gelernt hat eigentlich falsch ist. Habe dann ( leider ) das rituelle Gebet vernachlässigt, weil es sich trotz weglassen von einigen Passagen nicht mehr echt anfühlte, ebenso Moscheebesuche u.v.m. einfach um sich neu zu orientieren und freizuwerden von dem was man meinte zu wissen.
Jetzt versuche ich vieles neu zu verstehen und zu lernen, jedoch bin ich nicht arabisch sprechend, deshalb muss ich mich mit den deutschen Erklärungen zufrieden geben. Wenn etwas logisch klingt und mit meinem Gewissen vereinbar ist verfolge ich es weiter bis ich es ( sGw ) verinnerlichen kann. Deswegen, Danke an alle die versuchen Licht ins dunkle zu bringen :slight_smile:

Selam

Salaam, Hajridin,

und vielen Dank für deine Antwort!

So wie es dir ergeht, ergeht es auch mir und sicher ebenfalls vielen Anderen , die sich auf die Suche nach der Wahrheit machen und feststellen, dass sie vieles bisher nicht richtig gemacht haben. Sich dann freizumachen von dem alten Ballast, ist aus verschiedenen Gründen nicht einfach, aber lohnenswert - und anerkennenswert! Es braucht auch eine gewisse Zeit, das geistig erkannte und anerkannte Neue zu verinnerlichen und dann wirklich in die Praxis umzusetzen. Dabei sollten wir uns aber stets bewusst sein, dass wir nicht wissen, ob wir morgen noch leben.

Möge Allah dir und allen, die danach streben, Licht ins Dunkle zu bringen, helfen, deinen neuen Weg weiter fortzusetzen - im theoretischen Bereich und im praktischen Bereich! Wenn du Fragen oder auch Anregungen hast, dann nutze dieses Forum aktiv! Nur wenn wir uns gegenseitig beim Weiterbilden helfen, können wir uns gegenseitig stärken und somit erfolgreich sein.

In diesem Sinne Salaam!

Salam Hajridin,
Ja wie "Oase schon sagt ergeht es vielen hier so.
Ich sehe es genau wie du, wenn mir etwas neues (und das vor allem durch Oase seine Beiträge und tiefgründigen Erklärungen -vielen Dank dafür mein lieber- ) plausibel und logisch erscheint , denke ich sehr gerne drüber nach und versuche es schnellst möglich anzunehmen und zu verinnerlichen und ich finde wenn man fühlt das es erleichtert ist und einem ein besseres Lebensgefühl gibt dann ist es auch inshallah richtig! :slight_smile:

Ich bin sehr froh neben alrahman auch noch diesem Forum beigetreten zu sein.

1 Like

Salaam, RicoBerlin,

es freut mich zu lesen, dass meine Beiträge auf positive Resonanz stoßen. Ich verfasse sie eigentlich nicht nur, um Denkanstöße zu geben, sondern auch als eine Art Rückversicherung für meine Schlussfolgerungen, will sagen, ich brauche auch Feedbacks (die in der Regel leider sehr selten sind).

Denn wenn ich beispielsweise meine Denk-Ergebnisse zum Thema Salā betrachte, dann sind die doch recht weit von den traditionalistischen Mohammedanern entfernt - ja sogar von vielen monotheistischen Koranisten. Und ich habe deshalb lange gezögert, meine eigene Theorie in die Praxis umzusetzen. Auch aus Sorge und Zweifel, dass es in meinen Überlegungen trotz vielfachen Überdenkens vielleicht einen Denkfehler geben könnte.

Dein Satz „… ich finde wenn man fühlt das es erleichtert ist und einem ein besseres Lebensgefühl gibt dann ist es auch inshallah richtig“ hat mich sehr gestärkt. Und ja, ich fühle mich erleichtert und habe ein besseres Lebensgefühl und hoffe, dass Allah unser aller Bemühen um die Wahrheit mit Wohlwollen betrachtet und annimmt.

Vielen Dank also auch an dich und Salaam! :slightly_smiling_face:

Das du dir Feedbacks zu deinen ausführliche arbeiten wünscht kann ich sehr gut nachvollziehen.Ich für meinen Teil kann dir sagen das ich deine Mühen ,andere herangehensweisen und Interpretationen zu finden und in Betracht zu ziehen, sehr schätze und mich mit deinen Beiträgen gerne befasse.Allerdings benötige ich immer mehrere Anläufe um mich richtig mit einem Thema auseinanderzusetzen um es zu verstehen und wenn es mir inhaltlich und gefühlsmäßig zusagt zu verinnerlichen.wenn es denn aber soweit ist lasse ich dich es auch gerne wissen :slight_smile:

Danke vielmals! :green_heart:
Fragen oder Problem- respektive Kritikpunkte sind natürlich auch willkommen! :slightly_smiling_face:

Ja war auch irgendwie mit eingeschlossen :wink: :slight_smile:

Ist ja interessant mit dem mittleren Gebet.

Ich verstand unter dem mittleren Gebet das Gebet in der Mitte der Nacht, dass der Prophet machte. Es soll das beste Gebet sein.
Ich bete daher zweimal. An meinem Morgen und an meinem Abend. Für ein Nachtgebet fehlt mir die Kraft.

Ich glaube das Nachtgebet galt nur für Muhammad und ist Sunna wenn ich das richtig im Kopf habe…
Meiner Aufnahme nach gibt es
Morgensgebet (vor dem Sonnenaufgang, oder nach OASE theorie nach dem Aufwachen -was ich sehr Interessant finde und einleuchtend- )

Mittagsgebet ( was ich zu Unterschiedlichen Zeiten durchführe um die Mittagszeit)

Abendsgebet ( was ich vor zu Bett gehen vollziehe)

Ja, das glaube ich auch.

Was das „Mittagsgebet“ betrifft, so glaube ich allerdings nicht, dass es dieses gibt, und zwar aus den bereits genannten Gründen.

Falls du das preisgeben möchtest :slightly_smiling_face:: Wie sieht das Vollziehen deiner „Gebete“ aus?

Das habe ich schonma im „Gebet im Islam Thema“ beschrieben
Hier der Auszug:

Also mein Gebet ist nur eine leichte Abwandlung des traditionellen Gebets , das ich früher auch praktiziert habe…
Ich habe mich viel gefragt wie soll ich denn nun Beten wenn mir keiner sagt „wie“…
Aber ich habe erfahren das es gar nicht schwer ist und Freude und Befriedigung bringt nur mit sich und Allah das Gebet zu gestalten…
Ich halte mich an die Grundsätze unseres heiligen Quran und nehme die stehende , die gebeugte und zum Ende die niederwerfende Haltung an…
Während ich am Anfang die Al-Fatiha zitiere, während der gebeugten Haltung versuche schöne Worte für unseren Herrn zu finden und
während der Niederwerfung persönliche Anliegen und Lobpreisungen an unseren Herrn sende.
Ansonsten bete ich vor dem Sonnenaufgang , zur Mittagszeit und nach dem Sonnenuntergang.
Das Morgengebet vernachlässige ich leider manchmal wenn ich keine Frühschicht habe😬inshallah werde ich auch da noch besser…

Ich sehe keine Pflicht für ein Mittaggebet. Im Koran steht etwas über das mittlere Gebet, aber was damit gemeint ist, ist nicht eindeutig. Es kann auch das Freitaggebet sein, dass in der Mitte des Tages stattfindet. Wirklich eindeutig ist nur das Morgen- und Abendgebet.

Mir war so, als stünde etwas über das Mitternachtgebet im Koran. Aber vielleicht ist auch meine Übersetzung mit Hadith vermischt.

Ja, der Gedanke kann einem in diesem Zusammenhang kommen. Und in der Tat habe ich das auch in Erwägung gezogen. Allerdings finde ich es seltsam, dass der Begriff salātu-l-wustā weder im Zusammenhang mit den Zeiten von Salā noch im Zusammenhang mit dem Versammlungsgebet im Quran erwähnt wird. Deshalb habe ich die Lösung bevorzugt, dass wustā hier keine zeitliche Komponente beinhaltet.

Darüber hinaus sagt mir die von Muhammad Asad zitierte einleuchtende und meine Meinung stützende Ansicht von Muhammad Abduh zu: „Die edelste Art des Gebets - d. h. ein Gebet aus ganzem Herzen, mit dem gesamten Geist Gott zugewandt, erfüllt von Ehrfurcht vor Ihm und in Gedanken über Sein Wort.“

1 Like

Diese ganze „kein körperliches Gebet“ Thematik halte ich für völlig abwegig. Nicht zuletzt dass es die körperliche Anbetung auch in der Bibel gibt, sie laut Koran übernommen wird.

@Hassan doch klar gibt es körperliche Gebetshandlungen in der Bibel.

1 Like

Das ist dein gutes Recht und ich respektiere deine Meinung. :slightly_smiling_face: Ich halte es aus den aufgeführten Gründen eben nicht für abwegig.

Da ich der arabischen Sprache nicht mächtig bin und mich auf Übersetzungen verlassen muss und auf Quellen die mir Zusagen und Sinnvoll erscheinen wie in diesem Falle alrahman.de wo das Mittagsgebet als drittes Pflichtgebet aufheführt wird wenn ich das richtig verstehe :grin:
Und auch wenn es kein Pflichtgebet ist tut es gut in der Tagesmitte Kontakt zu Allah zu halten :slight_smile:
Einig sind wir uns ja Gott sei dank bei dem Morgens und Abendsgebet :+1::blush:
Nur Allah weiß was richtig ist, lasst uns hoffen und beten seinen Weg richtig zu gehen und stets bemüht zu sein es richtig anzugehen!

@OASE
Wenn du es dir so übersetzt und es eine Möglichkeit ist ohne „Bewegungsabläufe“ zu beten und du dich dabei geborgen und gut fühlst dann spricht doch nichts dagegen:)
Ich kenne es nicht anders und habe das Gefühl diese Abläufe zu brauchen beim Gebet wobei ich auch variiere ne nicht auf autopilot schalte…wenn ich ein Gebet verpasse weil unterwegs dann halte ich es auch ohne Bewegungen ab nur in Gedanken

1 Like