Das Böse in einem Kollektiv


#1

Das Böse in einem Kollektiv

Alle Gemeinschaften und Gruppierungen haben was gemeinsam, sie haben eine Art Unterwelt, wo Probleme auftreten, die man dem Bösen zuordnen kann. Es hat nie, in einer menschlichen Gemeinschaft eine totale Harmonie gegeben, da sie die destruktiven Elemente schon von vornherein beinhalten. Destruktive Muster in einem menschlichen Kollektiv treten in der Wirtschaft, Politik, Religion und in den disziplinar Strukturen (Schule, Psychiatrie u. s. w.) auf. Ihr Wirken und Erscheinungsforme kann in unterschiedlicher Ausführung auftreten. Nur die Grundmuster, die auch dieselben Grundprobleme verursachen, haben alle die gleichen Konzepte. Die Gewalt, Unterdrückung, Manipulation, Ausgrenzung, Angst und gegenseitiges Ausspielen, scheinen einer immer wiederkehrenden Logik zu entsprechen. Verbirgt sich dort eine gezielt angewendete Methodik dahinter? Eine technische Vorgehensweise, um Gruppierungen und Gesellschaften zu Kotrollieren? Oder ist das nur eine Zufällige Erscheinungsform, innerhalb der Gruppendynamik? Um die Grundmuster und Probleme zuzuordnen, müssen wir die üblichen Strukturen einer Gesellschaft betrachten, so können wir Konflikte besser zuordnen. Die meisten Gruppierungen und Gesellschaften sind Pyramidenartig gegliedert, das Heißt, dass wenige bestimmende Oben sind und viele ohnmächtige Unten verweilen müssen. Dazwischen gibt es die Aktiven Mittigen, die versuchen nach Oben zu strömen. Dabei befinden sie sich in einen endlosen Wettbewerb gegeneinander um sich auf den immer anspruchsvolleren Markt Arbeitsplätze, Aufträge und Kredite zu sichern. Die Verteilungskämpfe um Teilhabe an den Gesellschaftlichen Reichtum, bringen unterschiedlichste Interessenkonflikte hervor. Das negative Wirken, der etablierten Gruppen, ist dadurch zu erklären, dass sie Angst davor haben, ihren Besitzstand und ihr Kapital mit anderen Teilen zu Müssen.

Um ihre Stellung und übergroßen Anteil an den erwirtschafteten Gesellschaft s Reichtum beizubehalten und noch zu erweitern, bedarf es der oben genannten Methoden, die in den Bereich des moralischen Bösen zuzuordnen sind. Diese Methoden sind dazu da, die Unterschicht und Mittelschicht in besten Fall zu Kontrollieren und im schlechtesten Fall zu unterdrücken. Die Mittelschicht und die Unterschicht, sind in einer gezielten Ausgrenzungsmethodik gefangen, wo es sehr schwer ist daraus auszubrechen. Bei diesen Punkt kommen innere Zirkel und Geheimgesellschaften ins Spiel, um Raum zu geben für Absprachen, Pläne und Zielsetzungen, die vor den Außenstehenden Geheim gehalten werden müssen. Da sie von diesen Absichten unmittelbar betroffen sind, weil es um Verteilungsfragen geht, sie aber zu Gunsten der internen nicht mitzuentscheiden haben. Geheime Gruppen, verfügen meist Vorteile gegenüber nicht Eingeweihten und geheimgehaltende Methoden, die sie zur Zweck der Kontrolle über die Außenstehenden einsetzen. Probleme und Nachteile werden den Außenstehenden bewusst zugemutet, Lösungen werden unterbunden, dass Allgemeinwohl wird gezielt zersetzt und vernachlässigt. Die unteren Schichten werden meist, aufgrund von Mangel, in die Kriminalität getrieben. Das Ergebnis, einer solchen Entwicklung sind Unsicherheit, Misstrauen und gesellschaftlich verursachter Stress.


#2

Deine Ausführungen sind ja sehr interessant, wenn auch meines Erachtens einseitig auf das Negative bezogen, das zwar vorhanden, aber eben nicht ausschließlich vorhanden ist. Wo ist aber der Bezug zum Islam, der doch bei allen Beiträgen in diesem Forum im Mittelpunkt stehen sollte? :thinking:


#3

Der Bezug zum Islam kommt noch, in meinen nächsten Artikel, der noch in Bearbeitung ist.