Diskussion bezüglich Trinität mit Anja Boettcher

Aus dem Kommentarbereich des Artikels: https://www.alrahman.de/die-stellung-der-juden-und-christen-schriftbesitzer-im-koran/

Argumente von Frau Böttcher:

Ich wende mich hier an die Herausgeber der Webseite selbst, die sich in den Beiträgen des unten kommentierenden Foristen hoffentlich nicht vertreten fühlen - denn ansonsten wäre das, was hier zunächst moderat um die Ecke zu kommen scheint, tatsächlich derart bedenklich, dass ich den Rat von Theologen unter meinen pädagogischen Kollegen und von Sektenbeauftragten einholen müsste, um zu überprüfen, ob nicht vor dem, was hier vertreten wird, an Schulen, die nun einmal einem verfassungsgemäßen Verständnis von Religionen verfplichtet sind.

Denn die Behauptung, die christliche Trinitätsdoktrin sei in Konflikt mit dem Monotheismus und entbehre biblischer Grundlagen, ist abstrus bis zum Grad der intellektuellen Zumutung - und erst recht verbitte ich mir Belästigung durch endlose Auflistungen obstrusen Falschbehauptungen und der Ballung von Videos und Zitaten obskuranter sektiererischer Gruppen, deren totalitäres Religionsverständnis vielleicht dem merkwürdigen Verständnis von „Meinungsfreiheit“ in den USA, nicht aber der Ökumene von Religionsvertretern entspricht, die so eindeutig auf der Grundlage des Grundgesetzes, dass ihre Vertreter ihre Auffassungen in unserem Schulsystem darlegen dürften.

Hier zur biblischen Grundlage der Dreieinigkeit des Einen Gottesm, der Sohnschaft Jesu Christi und des apostolischen Auftrags der Kirche Christi, den alle protestantischen Träger der EKD, die katholische Kirche und die orthodoxen Kirchen Deutschlands einvernehmlich als den ihrigen betrachten - im Sinne des nizäanischen Konzils in einem Glaubensbekenntnis vereint:

(Ich werden den Post in mehrere Teile splitten müssen:)

ALTTESTAMENTARISCHE STELLEN, DIE
ERST AUS DEN EVANGELISCHEN VERKÜNDIGUNGEN IN IHRER VOLLEN BEDEUTUNG
ERKENNBAR WERDEN

Genesis 1

26 Dann sprach
Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich!
Sie sollen walten über die Fische des Meeres, über die Vögel des
Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle
Kriechtiere, die auf der Erde kriechen. (Pluralform Gottes im
Schöpfungsakt)

Genesis 2
7 Da
formte Gott, der HERR, den Menschen, Staub vom Erdboden, und
blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu
einem lebendigen Wesen. (dito)

Genesis 11
7 Auf,
steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass
keiner mehr die Sprache des anderen versteht. (dito)

Genesis 18

1 Der
HERR erschien Abraham bei den Eichen von Mamre, während er bei der
Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß.

2 Er
erhob seine Augen und schaute auf, siehe, da standen drei Männer
vor ihm. Als er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes
aus entgegen, warf sich zur Erde nieder

3 und
sagte: Mein Herr, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe,
geh doch nicht an deinem Knecht vorüber!

Jesaja 6

3 Und
einer rief dem anderen zu und sagte: Heilig, heilig, heilig ist
der HERR der Heerscharen. Erfüllt ist die ganze Erde von seiner
Herrlichkeit. (Aufgenommen in die Liturgie im Trisagium im 1.
Jhd. Es ist ein Lobhymnus an die göttliche Dreieinigkeit
und wird interpretiert als die erweiterte Form von „Heilig,
heilig, heilig ist der Herr der Heere. Von seiner Herrlichkeit ist
die ganze Erde erfüllt.“ (Sanctus,
Jes 6,3 EU)
oder „Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Herrscher
über die ganze Schöpfung; er war und er ist und er kommt“ (Offb
4,8 EU).

Das gewöhnlich dreimal wiederholte Gebet lautet:

Ἅγιος ὁ Θεός, ἅγιος ἰσχυρός, ἅγιος
ἀθάνατος, ἐλέησον ἡμᾶς.

Hagios ho Theos, hagios ischyros, hagios athanatos, eleison
himas.
Latein: Sanctus Deus, sanctus fortis, sanctus immortalis,
miserere nobis.(„Heiliger Gott, heiliger starker [Gott], heiliger
unsterblicher [Gott], erbarme dich unser.“)

Jesaja 32
15 bis
über uns der Geist aus der Höhe ausgegossen wird. Dann wird
die Wüste zum Garten und der Garten wird zum Wald.

16 In
der Wüste wird wohnen das Recht und in dem Garten wird die
Gerechtigkeit weilen.

17 Das
Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein und der Ertrag der
Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer.

18 Dann
wird mein Volk auf der Aue des Friedens weilen, an sicheren
Wohnorten und an sorgenfreien Ruheplätzen.

19 Aber
der Wald wird stürzen in jähem Sturz, die Stadt wird versinken in
tiefer Senke.

20 Selig,
die ihr an jedem Wasser sät, die ihr freilasst den Fuß des Ochsen
und des Esels!

Hesekiel 11
Darum sag: So
spricht GOTT, der Herr: Ich sammle euch aus allen Völkern und ich
bringe euch zusammen aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden
seid, und ich gebe euch das Land Israel.
18 Und
sie werden dorthin kommen und alle seine Scheusale und alle seine
Gräuel aus dem Land entfernen.

19 Ich
gebe ihnen ein einmütiges Herz und einen neuen Geist gebe ich in
euer Inneres. Ich entferne das Herz von Stein aus ihrem Fleisch und
gebe ihnen ein Herz von Fleisch,1

(Vorankündigung
von Fleischwerdung und dem Wirken des Geists.

  1. Ich komme nun zu neutestamentarischen Stellen:

NEUTESTAMENTARISCHE STELLEN ZUR
GÖTTLICHKEIT CHRISTI, DES GEISTES, DER TRINITÄT GOTTES, DER
MON-ARCHIE (dem Ursprung, der HERRschaft) DES VATERS UND DES
APOSTOLISCHEN AUFTRAGS DER KIRCHE ALS EINER HEILSGEMEINSCHAFT IN
CHRISTUS

TRINITÄT UND AUFTRAG DER KIRCHE
CHRISTI

Mathäus 8

Auf dem Weg fragte er die Jünger: Für
wen halten mich die Menschen?28 Sie
sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija,
wieder andere für sonst einen von den Propheten.
29 Da
fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus
antwortete ihm: Du bist der Christus!

30 Doch
er gebot ihnen, niemandem etwas über ihn zu sagen.
31 Dann
begann er, sie darüber zu belehren: Der Menschensohn muss vieles
erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den
Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet werden und nach
drei Tagen auferstehen.

32 Und
er redete mit Freimut darüber. Da nahm ihn Petrus beiseite und
begann, ihn zurechtzuweisen.

33 Jesus aber
wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten
zurecht: Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im
Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

34 Er
rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wenn
einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein
Kreuz auf sich und folge mir nach.

35 Denn
wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben
um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es
retten.

36 Was
nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber
sein Leben einbüßt?

37 Um
welchen Preis könnte ein Mensch sein Leben zurückkaufen?
38 Denn
wer sich vor dieser treulosen und sündigen Generation meiner und
meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn
schämen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Herrlichkeit seines
Vaters kommt.

Mathäus 16

13 Als
Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine
Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn?

14 Sie
sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija,
wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.

15 Da
sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

16 Simon
Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des
lebendigen Gottes!

17 Jesus
antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn
nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater
im Himmel.

18 Ich
aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine
Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht
überwältigen.1

19 Ich
werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden
binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden
lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.

20 Dann
befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus
sei.

21 Von
da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären: Er müsse nach
Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohepriestern und
Schriftgelehrten vieles erleiden, getötet und am dritten Tag
auferweckt werden.

Mathäus 28

16 Die
elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen
genannt hatte.

17 Und
als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten
Zweifel.

18 Da
trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht
gegeben im Himmel und auf der Erde.

19 Darum
geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

20 und
lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe,
ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Aus dem Evangelium des Johannes 4

16 Wir haben die Liebe, die Gott zu uns
hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist Liebe, und wer in der
Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.
17 Darin
ist unter uns die Liebe vollendet, dass wir am Tag des Gerichts
Zuversicht haben. Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt.

18 Furcht
gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt
die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, wer sich aber
fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.

19 Wir
wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder hasst, ist er ein
Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott
nicht lieben, den er nicht sieht.

21 Und
dieses Gebot haben wir von ihm: Wer Gott liebt, soll auch seinen
Bruder lieben.

Jeder, der glaubt, dass Jesus der
Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt,
liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist.
22
Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn
das Heil kommt von den Juden.
23 Aber
die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den
Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der
Vater angebetet werden.

24 Gott
ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der
Wahrheit anbeten.

25 Die
Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus
heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden.

26 Da
sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht
(Fotsetzung folgt)

III. 2. Teil neutestamentarische Quellen

Johannes 5

2 Daran
erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben
und seine Gebote erfüllen.
3 Denn
darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und
seine Gebote sind nicht schwer.

4 Denn
alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der
Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.

5 Wer
sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn
Gottes ist?

6 Dieser
ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er
ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und
der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die
Wahrheit.

7 Denn
drei sind es, die Zeugnis ablegen:1

8 der
Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.

9 Wenn
wir von Menschen ein Zeugnis annehmen, so ist das Zeugnis Gottes
größer; denn das ist das Zeugnis Gottes: Er hat Zeugnis abgelegt
von seinem Sohn.

10 Wer
an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott
nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das
Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat.
11 Und
darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat;
und dieses Leben ist in seinem Sohn.

12 Wer
den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das
Leben nicht.

13 Dies
habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben
habt, denn ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

14 Und
dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört,
wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht.

15 Wenn
wir wissen, dass er uns bei allem hört, was wir erbitten, dann
wissen wir auch, dass er unsere Bitten schon erfüllt hat.

16 Wenn
einer seinen Bruder eine Sünde begehen sieht, die nicht zum Tod
führt, soll er für ihn bitten und wird ihm so Leben schenken,
allen, deren Sünde nicht zum Tod führt. Denn es gibt Sünde, die
zum Tod führt. Von ihr spreche ich nicht, wenn ich sage, dass er
bitten soll.

17 Jedes
Unrecht ist Sünde; aber es gibt Sünde, die nicht zum Tod führt.

18 Wir
wissen: Jeder, der von Gott stammt, sündigt nicht, sondern wer aus
Gott gezeugt ist, hütet sich und der Böse tastet ihn nicht an.
19 Wir
wissen: Wir sind aus Gott, aber die ganze Welt steht unter der Macht
des Bösen.

20 Wir
wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und er hat uns
Einsicht geschenkt, damit wir den Wahren erkennen. Und wir sind in
diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott
und ewiges Leben.

21 Meine
Kinder, hütet euch vor den Götzen!

  1. Korinther 13 (bereits damals fest
    etablierte Segensformel)

13 Die
Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die
Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Epheser 1

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn
Jesus Christus!
3 Gepriesen
sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit
allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit
Christus im Himmel.

4 Denn
in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir
heilig und untadelig leben vor ihm.
5 Er
hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden
durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen
Willen,

6 zum
Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem
geliebten Sohn.

7 In
ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der
Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade.

8 Durch
sie hat er uns reich beschenkt, in aller Weisheit und Einsicht,

9 er
hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im
Voraus bestimmt hat in ihm.

10 Er
hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, das All in
Christus als dem Haupt zusammenzufassen, was im Himmel und auf Erden
ist, in ihm.

11 In
ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt nach dem Plan dessen, der
alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen beschließt;
12 wir
sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in
Christus gehofft haben.
13 In
ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von
eurer Rettung; in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen
Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt.

14 Der
Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung, durch
die ihr Gottes Eigentum werdet, zum Lob seiner Herrlichkeit.

Didache
7 (weniger als 100 n.Christ.)
„Tauft auf
den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

DIE MONARCHIE DES VATERS UND DIE
EINZIGARTIGE STELLUNG DES SOHNS

Johannes 3

Amen, amen, ich sage dir: Was wir
wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir
und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.
12 Wenn
ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht
glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische
Dinge spreche?

13 Und
niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel
herabgestiegen ist: der Menschensohn.
14 Und
wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der
Menschensohn erhöht werden,

15 damit
jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

16 Denn
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn
hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern
ewiges Leben hat.

17 Denn
Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt
richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
18 Wer
an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist
schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes
Gottes geglaubt hat.
19 Denn
darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die
Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten
waren böse.

20 Jeder,
der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit
seine Taten nicht aufgedeckt werden.

21 Wer
aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass
seine Taten in Gott vollbracht sind.

Johannes antwortete: Kein Mensch
kann etwas nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist.
28 Ihr
selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der
Christus, sondern nur vor ihm hergesandt.

29 Wer
die Braut hat, ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber,
der dabeisteht und ihn hört, ist voller Freude über die Stimme des
Bräutigams. Diese Freude hat sich nun bei mir vollendet.

30 Er
muss wachsen, ich aber geringer werden.

31 Er,
der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist
irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht
über allen.

32 Was
er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein
Zeugnis an.

33 Wer
sein Zeugnis annimmt, hat besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist.

34 Denn
der, den Gott gesandt hat, spricht die Worte Gottes; denn ohne Maß
gibt er den Geist.
35 Der
Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.

36 Wer
an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht
gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf
ihm.

  1. Korinther 15

Denn wie in Adam
alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Es
gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann
folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.

24 Danach
kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft entmachtet hat
und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.

25 Denn
er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße
gelegt hat.

26 Der
letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.

27 Denn:
Alles hat er seinen Füßen unterworfen. Wenn es aber heißt, alles
sei unterworfen, ist offenbar der ausgenommen, der ihm alles
unterwirft.
28 Wenn
ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem
unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem
sei.

Göttlichkeit, Ewigkeit und
Besonderheit Jesu vor allen Menschen.

Johannes 1

1 Im
Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

2 Dieses
war im Anfang bei Gott.

3 Alles
ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden
ist.

4 In
ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen.

5 Und das
Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht
erfasst.2

6 Ein
Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes.

7 Er
kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit
alle durch ihn zum Glauben kommen.

8 Er
war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das
Licht.

9 Sondern
aus Gott geboren sind.

14 Und
das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir
haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des
einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

15 Johannes
legt Zeugnis für ihn ab und ruft: Dieser war es, über den ich
gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir
war.

16 Aus
seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit
kamen durch Jesus Christus.

18 Niemand
hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am
Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

19 Und
dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden von Jerusalem aus
Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?

20 Er
bekannte und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der
Christus.

21 Sie
fragten ihn: Was dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es
nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein.3

22 Da
sagten sie zu ihm: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt
haben, Antwort geben. Was sagst du über dich selbst?

23 Er
sagte: Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste: Ebnet den Weg
für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.

24 Die
Abgesandten gehörten zu den Pharisäern.

25 Sie fragten Johannes und sagten zu ihm: Warum taufst du dann, wenn du
nicht der Christus bist, nicht Elija und nicht der Prophet?

26 Johannes
antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht
einer, den ihr nicht kennt,

27 der nach mir kommt; ich bin nicht würdig, ihm die Riemen der Sandalen
zu lösen.

28 Dies
geschah in Betanien, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte.

29 Am
Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das
Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!

30 Er
ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir
voraus ist, weil er vor mir war.

31 Auch
ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser,
damit er Israel offenbart wird.

32 Und
Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie
eine Taube und auf ihm blieb.

33 Auch
ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser
zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen und
auf ihm bleiben siehst, der ist es, der mit dem Heiligen Geist
tauft.

34 Und
ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist der Sohn Gottes

Kolosser 1

12Dankt dem Vater mit Freude! Er hat
euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im
Licht sind.
13 Er
hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das
Reich seines geliebten Sohnes.

14 Durch
ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

15 Er ist
Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen
Schöpfung.2

16 Denn
in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare
und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten;
alles ist durch ihn und auf ihn hin erschaffen.

17 Er
ist vor aller Schöpfung und in ihm hat alles Bestand.

18 Er
ist das Haupt, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der
Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den
Vorrang.

19 Denn
Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,

20 um
durch ihn alles auf ihn hin zu versöhnen. Alles im Himmel und auf
Erden wollte er zu Christus führen, der Frieden gestiftet hat am
Kreuz durch sein Blut.
(Fortsetzung folgt.)

MEINE ANTWORT:

Sehr geehrte Frau Böttcher,

Denn die Behauptung, die christliche Trinitätsdoktrin sei in Konflikt mit dem Monotheismus und entbehre biblischer Grundlagen, ist abstrus bis zum Grad der intellektuellen Zumutung

Ist zuallererst Meinungsfreiheit. Sie können den Leuten nicht den Mund verbieten. Ich habe Bibelstellen dazu angegeben, ganz klare. Sie können gerne glauben dass die Trinität Monotheismus ist ohne zu beleidigen, ich wiederum darf das verneinen ohne dabei zu beleidigen. Ich habe das ohne zu beleidigen getan mit Bibelstellen. Sie können die Menschen nicht ohne Begründung einfach zwingen den Mund zu halten. Gehts noch?!

  • und erst recht verbitte ich mir Belästigung durch endlose Auflistungen obstrusen Falschbehauptungen und der Ballung von Videos und Zitaten obskuranter sektiererischer Gruppen

Sie können Fachmänner nicht zu Sektenmitgliedern machen. Sie müssen das inhaltlich begründen. Das tun Sie nicht. Das sind sektiererische Tendenzen die Sie hier zeigen!

deren totalitäres Religionsverständnis vielleicht dem merkwürdigen Verständnis von „Meinungsfreiheit“ in den USA, nicht aber der Ökumene von Religionsvertretern entspricht, die so eindeutig auf der Grundlage des Grundgesetzes, dass ihre Vertreter ihre Auffassungen in unserem Schulsystem darlegen dürften.

Das sagt zuallererst gar nichts aus Frau Böttcher. Es sind zudem nur erfundene Lügen Ihrerseits.

  • Zu Genesis 1 „Gott: Lasst uns Menschen machen“ siehe hier:

http://trinitaet.de/kommentare/alle-kommentare/78-1mo126f

  • Genesis 2 sagt da gar nichts aus.

  • Genesis 11 sagt da gar nichts aus. Es handelt sich da um die himmlische Versammlung.

  • Genesis 18 ist kein Argument. Es steht in Vers 22:

22 Und die Männer wandten sich von dort und gingen nach Sodom; Abraham aber blieb noch vor dem HERRN (JHWH) stehen

  • Matthäus 8 sagt gar nichts aus. Der Gesalbte ist nicht Gott, schickt sich nicht selbst.
  • Matthäus 16:19 Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Das ist keine Begründung für eine Trinität. Wenn ich drei Autos sehe und mit dem Finger auf sie zeige, bedeutet das noch lange nicht dass diese Autos, die zufällig an mir vorbeifahren, automatisch mein Besitz sind.

  • Johannes 4 sagt auch wieder gar nichts aus.
  • Johannes 5: 5 Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

„Sohn Gottes“ ist hebräisches Termini. Das bedeutet nicht, dass Jesus Gott selbst ist. Dazu folgender Beleg:

Joh 10:Anschläge gegen Jesus

31 Da hoben die Juden wieder Steine auf, dass sie ihn steinigten.
32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt. Für welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich?
33 Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.
34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter“? (Psalm 82)
35 Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging - und die Schrift kann nicht aufgelöst werden -,
36 sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?

Psalm 82:

1 Ein Psalm. Von Asaf. Gott steht in der Gottesversammlung, inmitten der Götter richtet er. 2 Bis wann wollt ihr ungerecht richten und die Gottlosen begünstigen1? // 3 Schafft Recht dem Geringen und der Waise, dem Elenden und dem Bedürftigen lasst Gerechtigkeit widerfahren! 4 Rettet den Geringen und den Armen, entreißt ihn der Hand der Gottlosen! 5 Sie erkennen nichts und verstehen nichts, im Dunkeln laufen sie umher. Es wanken alle Grundfesten der Erde.
6 Ich sagte zwar: Ihr seid Götter, Söhne des Höchsten seid ihr alle!
7 Doch wie ein Mensch werdet ihr sterben, wie einer der Obersten werdet ihr fallen. 8 Stehe auf, Gott, richte die Erde! Denn du sollst zum Erbteil haben alle Nationen.

Weiter schreiben Sie:

Joh 5:7 Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen:1 8 der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.

Das ist keine Trinität :slight_smile: Wasser und Blut sind nicht Gott :wink:

  1. Johannes 5:20 Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und er hat uns Einsicht geschenkt, damit wir den Wahren erkennen. Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und ewiges Leben.

Erklärung 1 dazu:

http://trinitaet.de/kommentare/alle-kommentare/90-1joh520

Erklärung 2 dazu:

http://trinitaet.de/literatur/zarley/alle-kermit-zarley/113-wer-in-1joh520

Epheser 1 sagt nichts aus.

Didache
(weniger als 100 n.Christ.)
„Tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

Das ist kein Argument! Steht auch sinngemäß in der Bibel :wink: Nur weil 3 Dinge nebeneinander erwähnt werden, sind sie nicht automatisch das Gleiche :wink:

Johannes 1:

Jesus ist NICHT der Logos. Belege:

Joh 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht;

→ und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.

Joh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke.

Joh 17,8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Klare Hierarchie. Gott sagt Jesus was er sagen soll.

  • Kolosser 1:15 Er ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.

Das Bild ist nicht das Gleiche wie Gott. Da Gott in Jesus ist, geht es um Gott, nicht um Jesus. Auch wir sollen wie Jesus werden, Gott nachahmen:

Joh 17,21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Frau Böttcher können Sie sich vorstellen irgendwann in Jesus von Menschen angebetet zu werden? Eher nicht oder? Es ist hiermit klar, dass man wie Jesus werden kann, somit Jesus nicht Gott selbst sein kann. Es steht:

Joh 14,12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.

Epheser 5:1 Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder und führt euer Leben in Liebe, wie auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und Opfer, das Gott gefällt!

Joh 17,21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.

Allgemein:

joh 12:44 Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat

Verse gegen Trinität (einige wichtige):

Joh 17,3 3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.

Mk 13,32 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.

Joh 5,44 und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, nicht sucht

Joh 14,28b … Wenn ihr mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, dass ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn mein Vater ist größer als ich.

Noch viele andere…

Frau Böttcher,

ich möchte dass Sie sich für folgenden Post entschuldigen:

Anja%201

Liebe Frau Böttcher. Ich lehne die komplette Sunna als religiös normative Quelle ab. Das tut kein Salafist. Ferner halte ich mich für einen Christen, Juden und Sikh. Auch das tut kein Salafist. Zudem ich an einem interreligiösen Dialog interessiert bin, nicht aber die Bibel oder den Koran zu verzerren, damit Sie glücklich sein können. Sich zu respektieren, bedeutet nicht Assimilation. Fragen Sie mal einen Juden was er davon hält Menschen anzubeten. Jesus war Jude. Er war beschnitten, feierte das Laubhüttenfest usw. Sie können Jesus von seiner Herkunft nicht einfach trennen, vor allem nicht ohne Begründung. Der Neue Bund ist im AT verankert und nicht in einem Konzil 300 nChr. Die Zeugen Jehovas haben innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschlands den Status einer „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ anerkannt bekommen. Diese lehnen die Anbetung Jesu wie auch die Trinität ab. Ich möchte, dass Sie sich für diesen Post entschuldigen:

Anja%202

Sie können Christen nicht zu Apostaten erklären. Wir sind hier nicht im Mittelalter.

Christen glauben, so sie denn überhaupt gläubig sind, mehrheitlich an die Dreieinigkeit. Müssen wir sie davon überzeugen, dass sie im Unrecht sind? Im Koran steht, dass es keine Dreieinigkeit gibt, in der Bibel steht, dass Jesus Gottes Sohn ist. Darauf basiert das Christentum. Warum sollten wir die Christen davon abbringen? Wir können sagen, was wir glauben. Wenn es denn jemand wissen möchte. Ich möchte nicht, dass mir jemand beweist, dass mein Glaube falsch ist und ich möchte es anderen nicht beweisen. Menschen, die anderen dringend beweisen möchten, dass sie im Unrecht sind, sind sich ihrer Sache meist selbst nicht sicher. Sie hoffen, ihre eigene Unsicherheit vergeht, wenn sie anderen beweisen, dass diese im Unrecht sind. Wenn wir uns nun gar noch mit anderen darüber streiten, werden wir uns mit Sicherheit keine Freunde machen und auch ganz sicher niemand überzeugen. Ich bin vom Christentum zum Islam konvertiert, aber ganz sicher nicht darum, weil mir jemand bewies, dass der Koran richtig und die Bibel falsch ist

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Nun, ich bin Christin, da christlich getauft und konfirmiert, glaube aber nicht an die Dreeinigkeit. Diese kann man so auch nicht in der Bibel finden, was auch die meisten Theologen so bestätigen. Die Trinität ist ein menschliches Konstrukt, das es nicht vom Anfang gab, sondern erst später im 4. Jahrhundert bei den Konzilen entwickelt wurde. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden ob und was/wie er glaubt auch innerhalb seiner Glaubenzugehörigkeit. Ich denke jeder hat sowieso seine persönliche Vorstellung und niemand kann einem anderen sagen du glaubst richtig oder falsch. Gott allein weiß, was in den Herzen ist.

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