Eine Ansicht auf unser aktuelles System

Artikel veröffentlicht 2010

Zu Beginn waren wir Menschen wie die Tiere, wir haben die Ressourcen um uns herum geerntet und genutzt. Wir waren Jäger und Sammler und haben davon gelebt, was uns die Natur reichlich bot. Genau wie Tiere lebten wir von einem Tag in den anderen, ohne gross nachzudenken was die Zukunft bringt. Aber dann passierte durch die Fortentwicklung einerseits etwas wunderbares, aber andererseits auch etwas schreckliches mit unserem Geist. Es wurde uns bewusst, wir sind sterblich, wir bekamen Angst vor dem Tod, fragten uns was die Zukunft für Verluste bringen wird. Und das als einzige Spezies auf diesen Planeten.

Das war der Anfang einer grossen Tragödie, aber auch einer grossen Möglichkeit. Denn wenn man Angst vor dem Tod hat, vor Schmerz und Gefangenschaft, werden wir kontrollierbar und sehr wertvoll, auf einer Weise, die keine andere Ressource sein kann. Die grösste Ressource die ein Mensch kontrollieren kann, sind nicht die natürlichen Ressourcen, sind auch nicht Werkzeuge, Maschinen oder Gebäude, sondern andere Menschen.

Man kann wohl Tieren Angst machen, weil Tiere Angst vor Schmerzen in diesem Augenblick haben. Aber man kann Tieren keine Angst mit einem Verlust der Freiheit machen, der Aussicht auf Gefangenschaft oder Folter in der Zukunft, denn Tiere haben gar kein Bewusstsein für die Zukunft.

Man kann auch keine Waffe auf einen Baum richten und diesen auffordern, es soll mehr Früchte tragen. Man kann auch nicht mit einer Fackel einem Feld drohen, es soll mehr Weizen produzieren, sonst wird es angezündet. Man bekommt auch nicht mehr Eier von einer Henne, wenn man sie einschüchtert. Aber man kann einen Menschen dazu bringen seine ganzen Wertsachen herauszugeben und sein Freiheit aufzugeben, wenn man ihn bedroht.

Diese Form von Tierhaltung mit den Menschen durch Angst, wurde die profitabelste und zerstörerischte Beschäftigung in der ganzen Menschheitsgeschichte. Und wir sind jetzt am destruktivsten Höhepunkt angelangt.

Die menschliche Gesellschaft kann man nicht rational verstehen, wenn man sie nicht für das ansieht was sie ist. Eine Ansammlung von Landwirtschaftsbetrieben, wo Menschen als Halter andere Menschen wie Tiere besitzen und ausbeuten.

Viele werden diese Beschreibung als absurd abtun, denn sie werden sagen, aber die Obrigkeit bietet doch Schutz an und ein Gesundheitssystem, Strom, Wasser, Strassen und Schulen. Sie meinen wirklich, es geht doch Wohlwollen und Gütigkeit von ihnen aus. Aber nichts ist weiter von der Realität entfernt. Bauern kümmern sich ja auch um die Gesundheit ihrer Tiere und bieten Schutz, Nahrung und alle notwendigen Grundbedürfnisse an, damit ihre Tiere mehr hergeben, halten sie aber gleichzeitig in Gefangenschaft.

Menschen meinen sie haben Freiheiten und glauben fest daran, die Regierenden schützen ihre Freiheiten. Aber Bauern erlauben auch ihren Tieren einen gewissen Freiraum, geben ihnen grösseren Auslauf und mehr Bewegungsfreiheit. Aber nur weil sie wissen, dadurch werden sie mehr Fleisch, mehr Milch oder mehr Eier produzieren.

Unsere sogenannten freiheitlichen Demokratien sind nichts anderes als Landwirtschaftsbetriebe die Menschenhaltung betreiben, um Arbeitsleistung zu ernten und als Hauptziel sehr viel Steuern zu kassieren. Unser Halter gibt uns gewisse Freiheiten, nicht weil er unsere Freiheiten als ein Recht das uns zusteht ansieht, sondern weil er seinen Ertrag und damit seinen Profit mit uns steigern will. Versteht ihr langsam die Natur dieses Gefängnisses, in das ihr reingeboren wurdet?

In der Geschichte gab es vier Phasen der Menschenhaltung. Die erste war die direkte und brutale durch Anwendung von Gewalt. Die einzelnen Untertanen hat man dadurch schon kontrollieren können, aber die kreative Produktivität des menschlichen Geistes konnte man mit Peitschenhieben und Ketten nicht motivieren. Sklavenarbeiter waren willentlich sehr unproduktiv und störrisch, benötigten einen enormen Aufwand, um sie zu beherrschen und anzutreiben.

Die zweite Phase war, in dem Sklaven eine gewisse eingeschränkte Form der Freiheit erhielten, um kreativ und intuitiv zu sein. Damit stieg ihre Produktivität für die Besitzer. So wurden die Regierenden reicher, denn sie konnten mehr Steuern einnehmen und dadurch ihre Macht erweitern.

In der dritten Phase wurden die Leibeigenen eingeführt, wobei diese etwas an Land nutzen durften, aber den Zehnten in Form von Steuern abliefern mussten. Statt wie Sklaven direkt dem Eigentürmer zu gehören, gehörte das Land und alles was sich darauf befand der Elite und die Leibeigenen durften darauf arbeiten, solange sie ihnen den Tribut ablieferten.

Diese Form der Menschenhaltung brach aber zusammen, als bessere Formen des Anbaus sich entwickelten, grössere Flächen zusammengefasst wurden und immer mehr Bauern das Land verlassen mussten. Man konnte mit weniger Leuten mehr produzieren. Dieser Produktivitätszuwachs brachte einen Überschuss an Lebensmittel, was wiederum das Anwachsen der Städte ermöglichte. Danach kam die vierte Form, die sogenannte moderne Gesellschaft.

Als die Masse an entwurzelter Landbevölkerung in die Städte flutete, stand ein grosser Vorrat an billigem menschlichen Kapital den aufstrebenden Industriellen zur Verfügung. Die regierende Klasse realisierte sehr schnell, sie können mehr Geld verdienen, wenn sie ihren Nutztieren erlauben würden, ihre eigene Tätigkeit zu wählen.

Unter diesem heutigen Modell, ist der direkte Sklavenbesitz und das Leibeigentum, durch das Mafia-Modell ersetzt worden. Die Mafia besitzt in der Regel nicht selber die Betriebe, die Angestellten und die Ressourcen. Sie schicken nur ihre Geldeintreiber jeden Monat zum Kassieren vorbei, um von den eigentlichen Eigentürmen ihren Anteil zu erpressen. Nichts anderes macht der Staat heute, in dem er Schutzgelderpressung betreibt. Er bietet uns Schutz an für den wir zahlen, dabei müssen wir nur von ihm selber beschützt werden.

Ihr dürft jetzt alle euren eigenen Beruf wählen und es ist euch erlaubt einen eigenen Betrieb zu besitzen und zu führen, was eure Produktivität enorm steigert und somit die Steuern und Abgaben, die ihr an eure Meister zahlen müsst, erhöht. Die wenigen Freiheiten werden euch nur zugestanden, weil ihr so profitabler für eure Besitzer seid. Das funktioniert so gut, geschichtlich gesehen sind die heutigen Abgaben am höchsten und dreiviertel des Jahres arbeiten viele nur für den Staat.

Eine sehr raffinierte Sklavenhaltung die hier betrieben wird, wenn der Sklave nicht mal merkt, dass er ein Sklave ist. Wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte: " Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. "

Was jetzt die grosse Herausforderung für die wirklichen Besitzer der Welt geworden ist, dieser Zuwachs an relativen Wohlstand und Freiheit, den sie euch erlauben, bedroht nun sie selber. Die regierende Elite hat von einem freien Handel mit Kapital und Arbeitskraft profitiert. Aber da ihr Viehbestand mehr und mehr sich an die Freiheiten gewöhnt hat, fingen diese an zu fragen, warum sie überhaupt Regierende über sich benötigen, speziell wenn sie nur aus Verbrechern bestehen, die in die eigene Tasche wirtschaften und nichts bringen.

Es ist ein echtes Dilemma für die herrschende Klasse geworden. Sie sitzen im Zwiespalt zwischen der Gier nach mehr Profit, aber dem Widerwillen noch mehr Freiheiten zugestehen zu müssen. Ein typisches Beispiel ist China, wo der Kommunismus neben dem Kapitalismus existiert. Es herrscht eine politische Diktatur, aber es gibt freie Marktwirtschaft. Zu diesem Modell entwickelt sich auch der Westen, wo die Meinungsfreiheit und die Menschenrechte immer mehr beschränkt werden, der Polizei und Überwachungsstaat eingeführt wird, aber die Wirtschaft darf alles.

Genau genommen ist das Faschismus, die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht, wo der alles bestimmende Staat für das Wohl sorgt und für die Menschen denkt und sie lenkt.

Die steuerzahlende Viehherde in ihren Gattern zu halten, ist ein Prozess der in drei Phasen abläuft. Zuerst wird die junge Generation von Staatswegen indoktriniert, durch die sogenannte Schulbildung, damit sie von Anfang an nur die eingezäunte und kontrollierte Welt als richtig ansieht. Damit werden die Gedanken gesteuert und der Geist in die gewünschte Form gebracht. Die zweite Phase ist, man wendet die Nutztiere gegen sich selber, spielt sie gegeneinander aus, durch die Schaffung von abhängigen Rindern, die nützliche Idioten sind und ihre eigene Herde in Schach halten und verraten.

Es ist sehr schwer die Herde durch direkte Gewalt zu kontrollieren und dort wo es angewendet wird, senkt es dramatisch die Produktivität. Die früheren kommunistischen Diktaturen sind ein Beispiel dafür. Menschen sind nicht sehr motiviert oder produzieren nicht sehr effizient, wenn sie sehr streng gefangen gehalten werden. Aber wenn die Menschen glauben sie sind frei, dann werden sie sehr viel mehr für ihre Halter produzieren.

Der Kapitalismus ist das Vorgaukeln von Freiheit. Dabei hat man nur eine Freiheit, zu entscheiden was man konsumiert, welches Produkt man kaufen will, obwohl das auch von der Werbung über das Unterbewusstsein gesteuert wird.

Der beste Weg diese Illusion aufrechtzuerhalten, ist einige der Rinder aufzuwerten und auf die andere Seite zu holen. Die Tiere die abhängig von der Hierarchie sind, werden dann jede andere Kuh die aus der Reihe tanzt zurück ins Glied schicken. Sie werden die niedermachen, welche darauf hinweisen, wie unmoralisch der Besitz und die Haltung von Menschen ist.

Wenn man die Vieherde dazu bringt sich gegenseitig anzugreifen, sobald jemand die Situation in der sie sind aufzeigt, dann muss man nicht viel Aufwand treiben, wie wenn man sie direkt unterdrück. Die abhängigen Rindviecher werden die Drecksarbeit für den Herdenbesitzer erledigen. Die Klasse der Intellektuellen, welche am meisten von der Indoktrination, genannt Universitätsstudium, beeinflusst wurden und durch Titel und Privilegien korrumpiert sind, werden sich vehement jeder Infragestellung der Vorteile so einer Menschenhaltung entgegenstellen.

Und die anderen, von der Gunst der Besitzer abhängigen Tiere, die sich für was besseres halten, wie die Künstler und Medienschaffenden, werden jedem der die Freiheit und den Ausbruch verlangt sagen, du gefährdest damit deine Mitkühe. Dadurch wird die Vieherde eingeschlossen gehalten, in dem man die Verantwortung für die Amoral des herrschenden Systems auf die schiebt, welche die wirkliche Freiheit verlangen und erstreben.

Die Dritte Phase ist die Schaffung von permanenten äusserlichen Gefahren, damit die verängstigte Herde den Schutz des Halters sucht. Durch eine ständige Bedrohung die künstlich erzeugt wird, kann man die hysterische Masse in die gewünschte Richtung lenken und sie nur an ihr Überleben denken lassen. Der Herdenbesitzer wird Leute engagieren, welche in der Nacht den Wolf spielen, Heule und Knurren. Um ganz überzeugend zu sein, wird er sogar seine eigene Herde angreifen und ein Rind töten, nur damit sie sieht, ja es gibt wirklich wilde Tiere da draussen, vor die uns der Besitzer schützen muss.

So werden die Kriege begründet, in dem künstlich Feinde erfunden werden, welche die Herde angeblich bedrohen und die Masse glaubt das und zieht für den Halter in die Schlacht, opfert ihr Leben für dessen Machterweiterung. Bei den Kriegen im Irak, Afghanistan, Pakistan, Sudan, Jemen oder wo immer, und bei dem bevorstehenden Angriff gegen den Iran, geht es doch nicht um Demokratie und Freiheit. Das ist lächerlich. Es geht um mehr Profit, Macht und Kontrolle für die Sklavenhalter.

Diese Art der Menschenhaltung ist aber an seinem Ende angelangt. Die vielen Krisen die wir in letzter Zeit erleben, speziell die Weltwirtschaftskrise, ist durch die Freiheiten die gewährt wurden entstanden. Der Zuwachs an Wohlstand in den letzten 100 Jahren, ist durch die wirtschaftlichen Freiheiten erschaffen worden. Genau dieser Anstieg an Wohlstand hat die Macht, Grösse und Gier der Tierhalter ins unermessliche wachsen lassen. Wenn die Herde immer produktiver wird, dann wächst auch die Anzahl der Tierhalter und die Zahl ihrer Abhängigen.

Ökonomische Freiheiten schaffen Wohlstand und Wohlstand zieht immer mehr Diebe und Betrüger an, dessen Gier dann die wirtschaftliche Freiheiten zerstört. In anderen Worten, immer mehr Parasiten leben von der Herde und saugen sie bis auf Blut aus. Das ganze System ist voller Metastasen und sie sind zu einem tödlichen Krebsgeschwür im Staat geworden, das zu seinem Tod führt.

Ein Regierungsapparat der klein anfängt, wird immer als unmenschliche Monstergrösse enden. Dieser Vorgang erklärt warum alle Viehalter immer grössere zentralistische Unionen wollen, warum es die Globalisierung gibt, die Neue Weltordnung, mit dem Endziel der diktatorischen Weltregierung. Alle Despoten der Vegangenheit wollten die Welt beherrschen, haben aber mit ihrem Grössenwahn nur Tod, Leid und Zerstörung verursacht.

Deshalb gibt es keine Alternative zu einer echten freien und friedlichen Gesellschaft, die in kleinen überschaubaren Strukturen abläuft. Eine Gesellschaft ohne politischer Führer, ohne Besitzer von Menschen und ohne den Zwang immer mehr Steuern abzuführen, um diesen unersättlichen Moloch zu erhalten, der meint, wir sind nur Rindviecher die eingesperrt und ausgebeutet werden können.

Wirklich frei zu sein ist sehr leicht, aber gleichzeitig sehr schwer. Wir müssen uns die Angriffe der Mitläufer aus den eigenen Reihen, welche das System aufrechterhalten und verteidigen, nicht mehr gefallen lassen. Wir müssen aufwachen und die Zäune die uns einsperren endlich sehen. Wenn wir unser Dasein als Tierhaltung erkennen, dann machen wir den ersten Schritt diese Versklavung für immer zu verlassen. Reissen wir die Zäune ein und laufen wir aufs offene Feld, dorthin wo wir endlich frei atmen können.

Jeder kann entscheiden, will man im dunklen Kuhstall vom Bauern gefüttert und umsorgt werden, nur dastehen und vegetieren, um jeden Tag schön brav gemolken zu werden und dann wenn man nicht mehr genug Milch produziert im Schlachthaus zu landen. Oder will man das Sonnenlicht geniessen, selber das Futter suchen und unabhängig und frei sein.

Und dann noch … sagt ein Schwein zum anderen: Du, ich hab das Gerücht gehört, der Bauer füttert uns nur, weil er uns später schlachten will. Darauf sagt das andere Schwein: Ach du immer mit deinen Verschwörungstheorien.

Frieden Bruder,

Ich habe deinen mutigen Beitrag bereits im anderen Thread gelesen.

Es erinnert an:

Ich kann nicht zu 100% ein Urteil über deinen Beitrag aussprechen.

Themen wie „Stars“ und Hollywood, die in das beigetragene Konstrukt rein passen habe ich recherchiert. Mir fallen nur Verse dieser Art ein:
Der Satan ist euch ein offenkundiger Feind.

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Frieden Bruder Murad

Stimmt, es erinnert einen an den Film und der Vers ist auch sehr treffend. Neben dem innerlichen einflüstern des Satans haben wir auch die äußerlichen Einflüsse von ihm, man muss sie nur sehen. Genau wie wir die Zeichen Gottes erkennen können, kann man auch Satans Einfluss da draußen sehen, man muss nur richtig hingucken.

Für mich ist dieser Artikel wie eine Pflichtlektüre geworden, es beschreibt sehr gut unser System.

Natürlich ist mein erster Ratgeber und wo ich um Vergebung, Hilfe und Rechtleitung bitte unser Schöpfer.

Unser System, was eigentlich von Reichen für Reiche entwickelt wurde, kann nur zerstört werden wenn wir uns selbst ändern (Sure 13, Vers 11).

Frieden

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Wie sollte denn eurer Meinung nach die Änderung aussehen? (freundlich sein, das ist klar)
Ich würde gern mehr im Einklang mit der Natur halbwegs autark leben. Aber wie soll man aus dem derzeitigen System raus kommen?

Ich kenne Systeme, in denen es anders ist. Da sind zum Beispiel die Staaten in Afrika. Ich kenne Gambia ein wenig. Dort ist das alles ganz anders. Jeder kann machen was er will, innerhalb weit gesteckter Grenzen. Wer Geld verdient, muss davon abgeben, aber nicht so sehr an den Staat, sondern an die Gemeinschaft. Es handelt sich um Muslime, die davon ausgehen, dass man abgibt, wenn man hat.
Ist dieses System dem unseren nun überlegen? Ich würde das nicht behaupten. Man kann zwar ungezwungener leben und man ist vom Staat nicht sehr eingeengt. Aber man muss sich der Gemeinschaft viel stärker unterordnen, als das hier der Fall ist. Dann gibt es auch Probleme wenn es Missernten oder Krankheiten gibt. Da ist keine Staat, der eingreifen kann. Die Menschen sterben dann einfach.
Schwebt dir so ein System vor?

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Ich habe keine Angst vor Krankheiten. Ich weiß, wie sie entstehen und wie ich sie heilen kann. Missernten sind natürlich nicht so toll.
Mein Mann plant, in eine Oase zu ziehen. Wo man quasi halbwegs unbemerkt unterm Schirm leben kann. Aber in einem Land mit Impfpflicht und Militärregierung. Und wenn dann ein Corona-Impfzwang kommt oder anderes - Ist halt ein Risiko.
Danke für den Tipp. Da muss ich mehr darüber lesen.

Du nimmst Gambia als Beispiel und siehst das unser System überlegen ist.
OK dann brauchen wir unser System nicht verbessern, weil wir können ja mit dem Finger auf die schlechten Systeme zeigen und sagen: „seht her, unser System ist besser als von x. Bei uns bedarf es keiner Verbesserung.“
Das wäre so, wie wenn Bayern München sich mit Augsburg vergleicht und sagt wir sind besser aufgestellt.
Ich denke, die Ideen für Systeme sind nicht ausgeschöpft. Man kann die guten Ideen von anderen Systemen übernehmen und weiter verbessern.
Im aktuellen Zins und Zinseszins system gibt es keine Zukunft, es bedeutet immer eine automatische Verschuldung für die Länder. Jeder Mathematiker erkennt das die Rechnung so nicht auf geht. Das in USA die Fed in privaten Händen ist, sagt schon alles aus.

Ich sehe, dass die Menschen in Gambia viel früher sterben. Ok, das ist ja im Moment für viele auch kein Problem mehr, wenn es darum geht, Altenheime leer sterben zu lassen. Dann sehe ich, dass die Menschen in Gambia recht unzufrieden mit ihrem System sind. Außerdem helfe ich auch schon mal mit Geld, weil sonst auch junge Menschen schnell von ihren Familien weg sterben würden. Der Traum der Menschen aus Gambia ist es oft, nach Europa zu kommen. Es läuft für die Fitten, die Wohlhabenden und die Gesunden auch gut. Die anderen, die hier gut unterstützt werden, haben da weniger Glück. Aber das kann man auch als natürliche Auslese ansehen. Weg mit den Schwachen! Ich zeige hier jetzt die Möglichkeiten auf, die so ein System bietet. Es gibt die Möglichkeit, in ein solches Land zu ziehen und dort weiter zu leben. Dann gibt es auch noch die Möglichkeit, zu versuchen, so ein System hier in Deutschland zu etablieren. Wir haben aber auch die Möglichkeit, unser System zu verbessern. Ich bin für die letzte Möglichkeit. Dir stehen ja viele andere Möglichkeiten offen

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Selam,
Der Zusammenschluß der Menschen dient doch wohl vor allem dem Schutz der Schwächeren. Als Individuum durchlebt ja jeder das, die Abhängigkeit und Schwäche als Kind, die Stärke und Verantwortung der mittleren Jahre und das langsame Schwächerwerden im Alter, man ist also in der überwiegenden Lebenszeit auf Unterstützung angewiesen. Die Erfahrung lehrt m. E. außerdem, dass, wenn die Last der Unterstützung der Schwächeren auf viele Schultern verteilt wird, die Aktiven einer Gruppe nicht überfordert werden. Logische Konsequenz sollte dann doch sein, dass die Gruppe nicht zu klein ist.
Corona zeigt doch grade, dass das Zerfallen in Einzelgruppen mit ihren eigenen Interessen nicht hilft. Hätte China uns von Anfang an nicht belogen, wären uns solche Auswüchse wie in Italien evtl. erspart geblieben und ein Lockdown bei uns in dieser Totalität ebenfalls.
Bei der Nahrungserzeugung gilt dasselbe. Es wird immer wieder zu regionalen Missernten kommen, öfter auch mehrere Jahre hintereinander. Für einen kleinen Staat bedeutete das früher Hungersnot, heute holen wir in Europa das knapp Gewordene aus anderen Ländern.
Es gibt also gute Gründe, warum man die Größe der Gesellschaften nicht zu klein halten sollte.

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Die Chinesen haben uns doch sehr viel gesagt, aber wir haben es über Monate hinweg nicht ernst genommen. Ansonsten bin ich ganz bei dir

Außerdem sollte diese Gemeinschaft nach außen nicht verschlossen sein. Ansonsten käme die politische Führung auf die Idee, ihre Bevölkerung zu drangsalieren, weil die Leute ja keine Alternative zu dieser Führung hätten.

Salaam, Tom,

den Gedanken des Zusammenschlusses zu einer Art Menschenfamilie unterstützt Sure 49:13. Und schon Aristoteles sprach von einem zoon politikon, also einem Gemeinschaftswesen.

Aber was nutzt die schönste Theorie ohne Umsetzung in die Praxis! Die Menschheitsgeschichte ist voll von kriegerischen Konflikten, seien sie religiöser oder politischer Art, und voll von Ideen des Egoismus, Absolutismus, Merkantilismus, Nationalismus und Rassismus. Dass dies frustriert und auf Dauer dazu führen kann, dass man dazu neigt sich zurückzuziehen und abzuschotten, kann ich gut nachvollziehen. Der Versuch, das System zu verbessern und konstruktiv zu diskutieren, scheitert oft an Intoleranz, Vorurteilen und Rechthaberei - nicht an der Diskussion an sich, sondern an der Art und Weise, wie sie geführt wird.

Salaam
Hasan :green_heart:

Dafür gibt es als Handlunganweisung den zweiten Teil des Doppelgebotes: behandele den Anderen wie du selbst behandelt werden möchtest. Das erfordert dann selbstredend auch die Akzeptanz der Daseinsberechtigung des Gegenübers… Eigentlich einfach und doch unendlich schwer, weil man sich dafür selbst im Griff haben muss. Wenn ich recht informiert bin, nennt man das den „großen Dschihad“.

Wie Recht du hast! Seufz! :pensive:

Die Leute aus Gambia wollen zu uns, da sie aus ihren Medien ein falsches Bild von Deutschland gezeigt bekommen und es nicht hinterfragen.

Du hast ja jetzt das richtige Weltbild. Du kennst Deutschland. Du willst es also verlassen um in einer Welt ohne große Regeln und ohne Absicherung durch den Staat zu leben. Das finde ich konsequent und ich würde dich auch darin bestärken, würdest du mich fragen. Da spielen Seuchen, die ältere Menschen betreffen, keine so große Rolle, weil die meist schon viel früher gestorben sind. Ich wünsche dir also alles Gute in deinem neuen Leben.


Die Geschichte wiederholt sich immer wieder.

Was hat man denn hier für eine Absicherung? Das meiste wird uns weg genommen. Wenn man das sparen könnte, was uns der Staat stiehlt, könnte man locker 3 andere damit versorgen.
Weißt du überhaupt was Seuchen sind und wie sie entstehen? ‚Seuchen‘ sind das letzte wovor ich Abgst habe. Ich weiß, wie ich mich davor schützen kann. Das habe ich in diesem Forum auch bereits erwähnt und manche überlesen es anscheinend konsequent.

Das ist doch völliger Unfug. Wieso lebst DU nicht woanders?

Was? Dass sich die Geschichte immer und immer wieder wiederholt?
Das ist ein Fakt. Geringe Unterschiede gibt es natürlich. Mittlerweile verstehe ich auch, wie es immer wieder dazu kommt.