EX Koranbefolgerin

Der oben zitierte Passus steht meiner Meinung nach nicht im Einklang mit folgenden Bibelstellen im Alten Testament:

Deuteronomium (5. Buch Mose) 24:16 “Die Väter sollen nicht für die Kinder noch die Kinder für die Väter sterben, sondern ein jeglicher soll für seine Sünde sterben.”

Hesekiel 18:20 “Denn welche Seele sündigt, die soll sterben. Der Sohn soll nicht tragen die Missetat des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Missetat des Sohnes, sondern des Gerechten Ungerechtigkeit soll über ihm sein, und des Ungerechten Ungerechtigkeit soll über ihm sein.”

Dieses Prinzip finden wir übrigens auch im Koran.

Für ein “Lösegeld Jesu” gibt es also meines Erachtens keinen Rechtfertigungsgrund.

Als Muslim sehe ich auch gar keinen Grund für jemanden, der für mich ein Lösegeld zahlt. Denn nach islamischer Lehre gibt es eine direkte Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf, ohne Mittler und ohne Lösegeld. Wir finden viele Stellen im Koran, die von der Barmherzigkeit Allahs gegenüber einem Sündigen sprechen, wenn dieser sich Allah reumütig zuwendet. Auch das tägliche rituelle Gebet ist ein direktes Gespräch, ein unmittelbar Kontakt zwischen mir und meinem Schöpfer, Das finde ich logischer und angenehmer als ein Glaube an ein Lösegeld Jesu, gegen das ja auch die von mir zitierten Stellen des Alten Testamentes sprechen.

So viel für heute. Zu den anderen Punkten in deinem langen Beitrag werde ich mich, so Allah will, später äußern.

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ENTSCHULDIGUNG! :smirk:

In Hesekiel 18:20 (in meinem obigen Beitrag) muss es natürlich richtig heißen “… sondern des Gerechten Gerechtigkeit soll über ihm sein, und des Ungerechten Ungerechtigkeit soll über ihm sein.”

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas zum “Sühneopfer” Jesu nachtragen:

Wenn nach Meinung der Vertreter der Trinität Jesus durch seinen Tod am Kreuz die Sünden aller Menschen aller Zeiten auf sich genommen hat, dann würde dies doch bedeuten, dass jeder machen kann, was er will - rauben, morden, ehebrechen, lügen usw. Seine Sünden und Missetaten sind ja von Jesus auf jeden Fall schon getilgt.

Abgesehen davon, dass dies totales Chaos in der Welt bedeuten würde (zumindest ein noch viel größeres, als es schon existiert), ergeben sich auch Fragen wie: Wozu gibt es dann das Verheißen von Belohnung und Bestrafung, von Paradies und Höllenfeuer? Wenn durch Jesu Tod alle Menschen sündenfrei sind, wozu dann Bestrafung und Höllenfeuer? Wozu gibt es dann Gebote und Verbote sowohl im Alten Testament als auch im Neuen Testament wie auch im Koran? Wozu gibt es ein Jüngstes Gericht?

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Diese von dir und von vielen anderen angeführten Bedenken, dass man sündigen kann ohne Rücksicht auf Verluste wenn ja Jesus dafür gestorben ist, kann man entkräften. In der Bibel steht schon, dass man so nicht handeln darf. Das ist auch normalerweise jedem gläubigen Christen klar. Ich kenne eigentlich keine gläubigen Christen, die einfach auf den Tod von Jesus hin sündigen ohne sich Gedanken zu machen. Es gibt ja auch Hadithe, die behaupten, dass man alle Sünden vergeben bekommt, wenn man eine bestimmte Sure oder bestimmte Verse spricht. Auch Muslime, die Hadithe für richtig halten, richten sich nicht nach so einem Müll. Sie versuchen, genau wie gläubige Christen, rechtschaffen zu leben. Es gibt auch Stellen, die davon sprechen, dass es eine Sünde ist, die nicht vergeben wird, wenn man einfach auf die Vergebung hin sündigt.

Genau! Und eben daraus folgt, dass es keinen Sinn macht zu behaupten, dass Jesus am Kreuz gestorben sein soll, um die Sünden aller Menschen auf sich zu nehmen, zumal es ja auch im Widerspruch zu den beiden von mir genannten Stellen im Alten Testament steht.

Im Übrigen möchte ich auf Folgendes hinweisen: Der Koran sagt eindeutig, dass Jesus nicht der Sohn Gottes ist und auch nicht am Kreuz starb. Die Evangelien sind in ihrer Berichterstattung über den angeblichen Kreuzestod Jesu widersprüchlich und deshalb nicht glaubwürdig. So erzählt Markus z. B. in 15:25, dass die Kreuzigung um die dritte Stunde stattfand, während Johannes in 19:13-16 von der Gerichtsverhandlung erzählt und behauptet, diese sei um die sechste Stunde gewesen.

Und selbst bei einigen christlichen Vertretern wird der Kreuzestod Jesu in Zweifel gezogen. Im Barnabas-Evangelium heißt es, dass Jesus von Engeln in den Himmel gehoben wurde und an seiner Stelle der Verräter Judas, den man für Jesus hielt, am Kreuz starb. Im Kapitel 112 steht, dass Jesus zu Barnabas sagte:: “Von einem meiner Jünger werde ich für dreißig Goldstücke verkauft werden. Aber ich bin sicher, dass der, der mich verkaufen wird, in meinem Namen getötet werden wird, denn Gott wird mich von der Erde hinweg nehmen und das Aussehen des Verräters verwandeln, so dass ihn jeder für mich halten wird.” Auch bei Ibn Ishaq ist zu finden, dass dieser sagte, er habe von Christen gehört, dass an Stelle von Jesus ein gewisser Judus am Kreuz hing. Beim Gnostiker Basilides heißt es: “Aber er hat nicht gelitten, sondern ein gewisser Simon von Kyrene, den man zwang, für ihn das Kreuz zu tragen. Dieser wurde irrtümlich und unwissentlich gekreuzigt, nachdem er von ihm verwandelt war, so dass er für Jesus gehalten wurde. Jesus aber nahm die Gestalt des Simon an.” Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Evangelisten davon sprechen, dass Simon von Kyrene gezwungen worden sei, das Kreuz Jesu zu tragen (Matthäus 27:32, Markus 15:21 und Lukas 23:26). Johannes erwähnt dieses Ereignis nicht. Ohne den Namen Simon zu erwähnen, bestätigt der Koran (4:157), dass es nur so schien, dass Jesus gekreuzigt wurde.

Und Allah weiß es am besten!

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Der Frieden sei mit euch,

Die Behauptung Nachfolger Jesus dürfen tun und lassen was sie wollen, wie auch ihr festgestellt habt, wäre unsinnig und falsch.

Zum besseren Verständnis hier ein Video zu der unten aufgeführten Bibelstelle.

Römer 8

Wandel im Geist und Gotteskindschaft der Gläubigen

1 Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich1 frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
3 Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gestalt des Fleisches der Sünde3 und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte,
4 damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln.
5 Denn die, die nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist.
6 Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden,
7 weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht.
8 Die aber, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
9 Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
10 Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.
12 So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um nach dem Fleisch zu leben;
13 denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr4 sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba6, Vater!
16 Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
17 Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

Das stimmt so eben nicht. Lies mal genau.
4:157 “Und wegen ihrer [der Juden] Rede: «Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet»; während sie ihn doch weder erschlugen noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kunde davon, sondern folgen bloß einer Vermutung; und sie haben darüber keine Gewißheit.”

SIE haben ihn nicht getötet und nicht gekreuzigt. Das heißt nicht, daß er überhaupt nicht getötet wurde. Die Stelle setzt sich mit den Juden (d.h. immer mit bestimmten Juden) auseinander, nicht mit den Christen.
Vermutlich wurde die von Dir zitierte Version von der muslimischen Tradition übernommen, aber im Koran ist eben das nicht zu lesen.
Wie gesagt, was die Konsequenz daraus ist, ist eine andere Frage.

Ja, das war vielleicht ein Fehler von mir, dass ich vorausgesetzt habe, dass in diesem Zusammenhang die Juden zu verstehen sind. Denn den Begriff “Christen” gab es ja meines Wissens zum Zeitpunkt des in Rede stehenden Ereignisses noch gar nicht.

Wichtig war und ist mir - und deshalb habe ich ja auch MEHRERE Quellen zu diesem Themen angegeben -, dass es VON VERSCHIEDENEN SEITEN durchaus aussagekräftige Hinweise darauf gibt, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Einer davon ist meiner Meinung nach, dass der Koran wie auch andere Quellen darauf hinweisen, dass es ihnen nur so schien, dass Jesus gekreuzigt wurde.

Und Allah weiß es am besten!

  1. Jesus wird von den geistgeleiteten Schreibern der Bibel so unterschieden von GOTT dem Vater dargestellt, wie ein Mensch von einem anderen unterschieden ist.
    „Aber auch in eurem Gesetz steht geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen wahr ist. Ich bin es, der von mir selbst zeugt, und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt von mir“
    Joh 8, 17-18

2. Jesus sagte kein einziges Mal, dass er selbst GOTT sei ; im Gegenteil – immer sprach er von dem Vater, der ihn gesandt hatte, als dem GOTT und dem einzigen GOTT.
„Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren GOTT, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“
Joh 17, 3
Diese Worte gebrauchte Jesus in seinem feierlichen Gebet zu „seinem“ und „unserem“ Vater.

3. Jesus wird in unzähligen Gelegenheiten als der Sohn GOTTES vorgestellt.
„… eine Stimme aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe“
Math 3, 17
Kann ein Sohn gleich alt und der Gleiche sein, wie sein Vater sein?

4. Jesus wurde zum Christus gemacht; er ist ein von GOTT gesalbter Mensch.
„Jesus von Nazareth, wie GOTT ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat…“
Apg 10,38
Kann der, der salbt, der Gleiche sein, wie der, der gesalbt wird?

5. Jesus wird als Hoherpriester dargestellt.
„… heilige Brüder, … betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus“
Heb 3, 1
Die Aufgabe eines Priesters ist GOTT zu dienen! Christus kann als Priester also nicht GOTT sein!

6. Christus ist der Mittler zwischen dem „einen GOTT“ und den Menschen
„Denn einer ist GOTT, und einer ist Mittler zwischen GOTT und Menschen, der Mensch Christus Jesus.”

  1. Tim 2, 5

7. Jesus wurde vom Vater als der Erlöser der Menschen gesandt.
„Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt“

  1. Joh 4, 14

8. Jesus ist von GOTT zum Apostel berufen worden.
„Daher, heilige Brüder, … betrachtet den Apostel … Jesus, der treu ist dem, der ihn dazu gemacht hat, wie auch Mose in seinem ganzen Hause!“
Heb 3, 1+2

9. Jesus wird uns als unser Fürsprecher bei GOTT gezeigt.
„…Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten GOTTES ist, der sich auch für uns verwendet.“
Röm 8, 34

10. GOTT ist das Haupt Jesu.
„Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber GOTT“

  1. Kor 11, 3

11. So, wie wir zu Christus gehören, so gehört Christus in der gleichen Art und Weise zu GOTT.
„ihr aber seid Christi, Christus aber ist GOTTES.“
Kor 3, 23

12. Jesus sagt „Mein Vater … ist größer als alle“
Joh 10, 29
Ist der Vater dann nicht auch größer als der Sohn?

13. Jesus bestätigt dies ohne den geringsten Vorbehalt auch in einem anderen Zusammenhang.
„… denn der Vater ist größer als ich.“
Joh 14, 28

14. Jesus verneint praktisch, dass er GOTT ist, als er erklärt:
„Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, GOTT.”
Mk 10, 17+18

Wir sind aber hier mit dieser Frage jetzt seit 2 Monaten unter uns. Emanuel hat etwas in den Raum gestellt und sich dann aus der Diskussion verabschiedet.

Hallo zusammen,

Gott segne euch. Es tut mir leid das ich lange nicht geantwortet habe, es war nich der richtige Zeitpunkt für mich. Nun bin ich aber wieder da. Solltet Ihr Fragen haben oder Interesse daran euch auszutauschen, dann bitte.

Der Friede des Herrn sei mit euch

Es gibt ja jede Menge Antworten auf deinen Beitrag, auf den du eingehen könntest

Erstens wer den Qur’an verfolgte dann ablegt ist zweitens unwürdig mehr zu erfahren oder dazu aufgerufen zu Glauben !

drittens ist Allah jeglicher Menschlicher Urteilsvermögen um die Unendlichkeit Weiser und Mächtiger, daher nutzlos, den satan als Schutzherrn zu haben.

Esei denn sie sind reuig, und Allah weiß was in ihren Herzen ist und wie oft Groll daraus dringt.

fünft’ns, im Qur’an steht alles wichtige wie bisher und für immer geschrieben

salamualailum!

Die Erkenntnis dass die Bibel “gefälscht” oder “verändert” wurde, hat sich für mich während dem Lesen, nur mehrmals bestätigt. Viele Stellen enthielten Fehler, haben sich wiedersprochen, wurden verändert und es wurde sogar ganze Sätze hinzugefügt, sowie entfert. Das und auche andere Faktoren, sind Gründe weshalb die Bibel eben für mich keine Güligkeit mehr besitzt. Hierzu kann dir das Buch Der Verrat an Christus von Rahmatullah Kairanvi, sehr ans Herz legen.

Ich bin mir sicher dass sie Gründe hatte weshalb sie den Islam abgelegt hat, ob es jetzt aus Überzeugung oder Irrtum war, spielt hier keine Rolle. Ich finde es hier aber eine Frechheit zu behaupten, dass nur weil sie jetzt den christlichen Glauben angenommen hat, sie unwürdig ist mehr zu erfahren. Du hast kein Recht jemandes Würde als nicht wert zu betiteln, denn das ist einfach nur kindisch.

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Frieden Aylin,

die Bibel kann nicht verfälscht sein, ansonsten wäre auch der Koran verfälscht. Alle Verse zu Juden und Christen wären nicht mehr wirksam. Du streichst so an die hundert Verse aus dem Koran. Der Koran bestätigt diese Schriften des 7. Jahrhunderts (die Bibel war da schon lange ein Kanon, großes Thema übrigens):

2:41 Und glaubt an das, was Ich (als Offenbarung) hinabgesandt habe, das zu
bestätigen, was euch bereits vorliegt. Und seid nicht die ersten, die es verleugnen.
Und verkauft Meine Zeichen nicht für einen geringen Preis. Und Mich allein sollt ihr
fürchten.

Ich habe die Bibel jetzt mehrfach gelesen wie auch seit längerem tiefergehend studiert. Deine Argumente sind nicht haltbar. Angebliche “Fehler” sind wenn überhaupt minimal und tun der Autorität der Bibel durch den Koran nichts an. Du solltest dir die Bibel von Christen erklären lassen und keinen Moslem der höchstwahrscheinlich nicht ergebnisoffen geschrieben hat. Mehr zu Kairanvi hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Rahmatullah_Kairanawi

Frieden Eddy

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Der Quran sagt klar dass 1. Jesus/Isa ein von Gott geschickter Prophet war 2.Dass er von Maria geboren wurde, starb und wieder von Gott auferweckt wurde(wie andere das auch schon vorher wurden) 3.Gott keinen Sohn hat, da er keine Partnerin hat- er sagte wie bei Adams schaffung „sei“ und er war(im Bauch). 4.Gott hat ihn nachdem er ihn verschieden lies zu sich(Jannah/Paradies) aufgenommen
Wie auch im neuen Testament klar ersichtlich ist von Jesus aussagen, ist dass Gott im die Macht für alles gab, er sich nicht mit ihm auf eine Stufe stellte, er lehrte die Tora zu halten(bin gekommen zu erfüllen…) was er selbst auch tat, alles was er weis nur von Gott gelernt bekam.
Bis hierher also keinerlei Konflikt denn Gott ist einer!(Gottes Wesen ähnlich zu sein weil man so handelt wie er es will, macht einen nicht zu Gott).
Das Problem kommt mit der „Sünde von der Menschheit genommen durch das Opfer“- Jesus hat das anscheinend selbst nicht so gesehen, sonst hätte er nicht allen möglichen Leuten gelehrt die Thora zu halten. Für was dieses Opfer wenn dann die Leute danach angehalten sind(Allah sei dank) sich trotzdem an die Gebote zu halten, was nunmal die einzig logische Lebensführung ist sonst passiert das, was die heutige Welt so ausmacht.

Frieden,

bei deinem erwähnten Punkt 3 geht es im Koran nicht um einen Sohn (Gottes) im biblischen Sinne (siehe dazu Psalm 82, Psalm 89), vielmehr tadelt der Koran eine direkte Sohnschaft. Aus diesem Grund heißt es in Sure 112 „er zeugt nicht und er ist auch nicht gezeugt“.

Die Sühneopfertheologie ist in Jesaja fest verankert wie auch im gesamten Neuen Testament. Auch könnte man die Tora dazu heranziehen:

  1. Mose 20:5 Denn ich, Jahwe, ich, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott. Wer mich verachtet und beiseitestellt, bei dem verfolge ich die Schuld der Väter noch bis zur dritten und vierten Generation.

Sie ist auch kein Widerspruch zum Koran, andersherum müsste man erklären, warum man nicht im Paradies geboren wird, sondern geprüft wird. Vielmehr erwähnt der Koran bezüglich dieser theologischen Aussage nichts. Er gibt nur vor, dass keiner für die Sünde eines anderen verantwortlich ist. Das aber ist natürlich beschränkt gemeint, aus dem einfachen Grund dass die „Kinder Adams“ nicht direkt ins Paradies kommen können. Man könnte zudem aus dem Koran eine „weiterführende“ Sünde ableiten:

Koran 30:41 Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen wegen dessen, was die
Hände der Menschen erworben haben, damit Er sie einiges von dem kosten läßt, was sie
getan haben, auf daß sie umkehren mögen.

Dankeschön für deinen Beitrag ich werde versuchen mich besser mit dem Thema auseinander zu setzen :slight_smile:

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das hast du sehr gut beschrieben. Hast du Jesus auch schon als deinen Eretter angenommen?

Hallo Eddy,

man merkt sehr gut, das du nicht einfachso daher redest, du hast wirkliches Wissen.