Jesus und seine Aufgabe – Sure 61:6

JESUS UND SEINE AUFGABE – SURE 61:6

Friede zusammen!

Das genaue Geburtsdatum (Tag. Monat und Jahr) und der genaue Geburtsort von Jesus sind mangels verlässlicher Quellen unbekannt respektive umstritten. Im Neuen Testament wird kein Geburtsdatum genannt und hinsichtlich des Geburtsortes heißt es im Matthäus-Evangelium, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde (Kapitel 2:1), während im Markus-Evangelium von Jesus von Nazareth die Rede ist (Kapitel 1:9). Im Quran gibt es hierzu keine Angaben.

Hinsichtlich seiner Abstammung finden wir im Matthäus-Evangelium (Kapitel 1:1-17) und im Lukas-Evangelium (Kapitel 3:23-28) den bis auf Adam zurückgeführten Stammbaum Jesu, der sich aber ab David in den beiden genannten Evangelien ganz anders liest. Übereinstimmend hingegen berichten die Evangelien und der Quran, dass Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde. Der Name Jesu wird 25 Mal im Quran erwähnt, und zwar an den meisten Stellen mit der Bezeichnung „Jesus, der Sohn der Maria“.

Laut Aussage des Quran gab Allah SEINEM Gesandten Jesus das Evangelium (Sure 57:27). Konsequenterweise sagte Jesus zu den Israeliten, dass er ein an sie geschickter Gesandter Allahs ist (Sure 61:6). Er hatte wie schon die Gesandten Allahs vor ihm die Aufgabe, Allahs Worte den Israeliten zu übermitteln. Diese Aufgabe wird in Sure 61:6 konkretisiert: „Und da Jesus, der Sohn der Maria, sprach: «O ihr Kinder Israel! Ich bin ja Allahs Gesandter an euch, die Wahrheit dessen bestätigend, was vor mir von der Tora ist und als frohe Kunde einen Gesandten verkündend, der nach mir kommt. Sein Name ist Ahmad.»“… Das arabische Verb صدّق saddaqa bedeutet je nach Kontext „für wahr, richtig, glaubwürdig erklären und halten, billigen, beglaubigen, ratifizieren“. Besonderes Augenmerk sollte man hier auf das arabische Wort من min „aus, von“ richten. Denn hier sagt der Quran meines Erachtens ganz deutlich, dass Jesus nicht die gesamte Original-Tora vorliegt, sondern nur ein Teil von ihr, und dass er die davon noch vorhandenen Wahrheiten bestätigen und entsprechend auch auf Falsches und Vergessenes oder Verheimlichtes hinweisen und an das ursprünglich Wahre erinnern soll.

Die Bestätigung der Wahrheit des ursprünglich in der Tora Geoffenbarten war also offensichtlich notwendig. Darauf weist auch der vorangehende Vers 5 derselben Sure hin, wo es heißt, dass das Volk Mose von der Wahrheit abwich. Hinweise auf dieses Abweichen von der Wahrheit finden wir ferner in der Bibel:

Moses sagt in Deuteronomium Kapitel 31:29: „Denn ich weiß, dass ihr es nach meinem Tode verderben werdet und aus dem Wege treten, den ich euch geboten habe. So wird euch dann Unglück begegnen hernach, darum dass ihr übel getan habt vor den Augen des HErrn, dass ihr Ihn erzürntet durch euer Hände Werk.“

Beim Propheten Amos heißt es im Kapitel 8:11-12: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HErr, dass Ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HErrn zu hören; dass sie hin und her, von einem Meer zum anderen, von Mitternacht gegen Morgen umherlaufen und des HErrn Wort suchen und doch nicht finden werden.“

Und bei Jeremia Kapitel 8:8-9 lesen wir: „Wie mögt ihr doch sagen: «Wir wissen, was recht ist, und haben die heilige Schrift vor uns»? Ist es doch eitel Lüge, was die Schriftgelehrten setzen. Darum müssen solche Lehrer zu Schanden, erschreckt und gefangen werden; denn was können sie Gutes lehren, weil sie des HErrn Wort verwerfen?“

Und auch Jesus warnt in Matthäus Kapitel 23:13: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr gehet nicht hinein, und die hinein wollen, lasset ihr nicht hineingehen.“ Diese Vorhaltungen setzen sich fort bis Vers 33, in denen die Schriftgelehrten und Pharisäer nicht nur Heuchler, sondern auch blinde Führer, Narren, Schlangen und Otterngezücht genannt werden. In Matthäus Kapitel 5 Verse 17-20 fasst Jesus seine Aufgabe zusammen mit den Worten: „Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen ein Jota noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis dass alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Es sei denn, dass eure Gerechtigkeit besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ Dies wird wiederum bestätigt durch den Quran Sure 7:3: „Folgt dem, was euch von eurem Herrn herab gesandt wurde, und folgt nicht Autoritäten unter Ausschluss von IHM!“

Das ist mein Verständnis vom Vers 6 der Sure 61. Mich würde nun interessieren, wie ihr den genannten Vers versteht. Was den Begriff „Tora“ betrifft, so verweise ich auf einen weiteren Thread von mir mit dem Titel „Was bedeutet Tora?“

Salām und Schalom!
Gunnar :green_heart:

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Schalom Aleykum.

Ein schöne Zusammenstellung von meinem Bruder, der aus meiner Sicht vielleicht zweitwichtigste preußische Philosoph nach K. ist, bei dem u.a. angenommen wird, dass er ebenso ein Ergebener war.

Bei 61:6 fällt mir gerade auf: Jesus spricht im Gegensatz zu Mose die Kinder Israels nicht mit „Mein Volk“ sondern „Ihr Kinder Israels“.

Friede sei mit Dir.

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Hoffentlich dreht sich jetzt der von mir sehr geschätzte Immanuel nicht im Grabe rum! :joy:

„Bei 61:6 fällt mir gerade auf: Jesus spricht im Gegensatz zu Mose die Kinder Israels nicht mit „Mein Volk“ sondern „Ihr Kinder Israels“.“ In 7:105 spricht Mose zum Pharao allerdings auch über die „Kinder Israel“. Aber du hast schon vollkommen senkrecht: Es lohnt sich, darüber nachzudenken, warum Jesus die zitierte Anredeform benutzt.

Ich glaube übrigens in diesem Zusammenhang, es lohnt sich ebenfalls, das arabische Wort قوم qaum einmal darauf zu untersuchen, ob es im Quran immer nur das spezifische Volk eines Gesandten respektive Propheten bedeutet. Ich denke da besonders an 25:30. Aber darüber sollte man vielleicht in einem eigenen Thread diskutieren. :slightly_smiling_face:

Salām und Schalom!
Gunnar :green_heart:

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Salam alechim,
Du sprichst mehrere Punkte an, zu denen ich kommentieren möchte.
Was vor mir von der Torah ist, das könnte aucn bedeuten, dass * noch nicht* die ganze Torah (im Sinne von Gesetz) vorhanden ist, weil der Koran sie noch ergänzen wird, ebenso wie das Evangelium als Frohe Botschaft durch den Koran ergänzt wird.
Was den Geburtsort Jesu betrifft, wisst ihr sicher, dass üblicherweise Nazareth als der Ort gilt, an dem er gelebt hat (ich wurde in Bückeburg geboren, aber da ich dort nicht lange gelebt habe, würde sicher niemand auf die Idee kommen, mich als Regine aus Bückeburg zu bezeichnen).
Was ich aber inzeressanter finde, sind die in der Tora erwahnten Nasiräer (Num. 6:1ff), die ein Gelübde abgelegt haben, um für Gott zeitweilig ein besonders Leben zu führen. Vielleicht könnte Jesus zu denen gehören.

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Friede, Regine,

und vielen Dank für dein Feedback, das Stoff zum Nachdenken enthält.

Zu deinem Vorschlag „Was vor mir von der Torah ist, das könnte auch bedeuten, dass * noch nicht* die ganze Torah (im Sinne von Gesetz) vorhanden ist, weil der Koran sie noch ergänzen wird, ebenso wie das Evangelium als Frohe Botschaft durch den Koran ergänzt wird“ möchte ich nun Folgendes anmerken:

Dass zur Zeit Jesu die ganze Tora nicht vorhanden war, davon gehe ich ja auch aus, allerdings in dem Sinne, dass sie nicht mehr als Ganzes vorhanden war, während dein Gedanke davon ausgeht, dass sie noch nicht als Ganzes vorhanden war, wobei du, wenn ich dich richtig verstanden habe, die noch nicht vollständige Tora durch den Quran ergänzt wird – ein Gedanke, dem ich im Prinzip etwas abgewinnen und den ich logisch nachvollziehen kann. Allerdings wäre dann nachzuprüfen, um welche Ergänzungen es sich im Einzelnen handelt.

Mein Thema zielt indes speziell auf die Beziehung Tora / Evangelium ab, sprich, warum Jesus das Evangelium geoffenbart wurde. Wenn auch hier gelten soll, dass die Tora noch nicht vollständig war und deshalb zunächst durch das Evangelium ergänzt werden sollte, dann tauchen allerdings einige Fragen auf.

In Matthäus Kapitel 5 Verse 17 sagt Jesus: „Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ Mein erster Gedanke zu diesem Vers war: Wenn er das Gesetz „erfüllen“ sollte, dann müsste es eigentlich auch schon komplett vorhanden sein. Allerdings weiß ich nicht, für welches Wort im hebräischen Bibeltext das deutsche Äquivalent „erfüllen“ steht.

Abgesehen davon sollte Jesus den Wahrheitsgehalt bestätigen. Man kann aber nur von etwas Vorhandenem respektive von etwas ursprünglich Vorhandenem den wahren Sachverhalt bestätigen. Hinzu kommt, dass im Quran in 3:70-71 klar ausgesagt wird, dass hinsichtlich der früheren Offenbarungen Allahs die Wahrheit geleugnet, die Wahrheit durch Unwahrheit umhüllt und die Wahrheit wissentlich verborgen wird. Weitere Verse im Alten und Neuen Testament und im Quran habe ich ja schon in meinem obigen Artikel erwähnt. Aus all diesen erwähnten Versen schließe ich, dass Jesus unter Anderem auch die Aufgabe hatte, diese ursprünglich geoffenbarte Wahrheit wieder in Erinnerung zu rufen und als solche zu bestätigen.

Nachdem ich nun deinen Gedanken gelesen habe, sehe ich aber durchaus auch die Möglichkeit, dass ebenso die Ergänzung früherer Offenbarungen durch neue im Evangelium befindliche Anordnungen zu den Aufgaben Jesu gehörte. In diesem Fall könnte man dann Matthäus 5:17 dahingehend verstehen, dass Jesus „endlich“ das „erfüllen“ sollte, was von den Schriftgelehrten und Pharisäern nicht „erfüllt“ wurde, um dadurch den Wahrheitsgehalt des ursprünglich früher Geoffenbarten zu bestätigen, und zusätzlich auch das „erfüllen“ sollte, was er an Neuem durch das ihm von Allah geoffenbarte Evangelium brachte.

Was die Zugehörigkeit Jesu zu den Nasiräern betrifft, so wüsste ich im Moment keinen Hinweis darauf im Quran oder in der Bibel. Zudem ist das Nasiärer-Gelübde gemäß Numeri Kapitel 6:1 ff. an bestimmte Bedingungen geknüpft, die aber auf die Lebensweise Jesu meines Wissens nicht zutreffen. Deshalb sehe ich für mich keinen Grund anzunehmen, dass Jesus zu den Nasiräern gehört haben könnte.

Salām und Schalom!
Gunnar :green_heart:

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Frieden @OASE

Die 2 verschiedenen Angaben zum Geburtsort haben vor allem mit dem Begriff „Spross“ zutun, was eine entscheidende Bibel theologische Relevanz hat. Es geht bei Offenbarungen nie darum, was wirklich passiert, sondern dass dein Glaube gefördert wird.

Das Mt Ev weist auf eine klare Zahlenspielerei hin (3 mal 14 Geschlechter).

Mt 1:17 Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.

Das gibt es auch im Koran mit 74:31. Kannst du erklären warum das Mt Ev direkt 3x14 Geschlechter nennt? Wenn nicht, solltest du erst mal nachdenken was du wissen kannst und was nicht, in der Bibel steht im gleichen Evangelium:

Mt 13:10 Da traten die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? 11 Er antwortete ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen; ihnen aber ist es nicht gegeben.

Was bedeutet das Oase? Weißt du nicht. Wenn du etwas nicht verstehen kannst, darfst du nicht einfach darüber hinwegurteilen. Du kannst nicht einfach etwas für verfälscht erklären, ohne genau zu wissen was wie gemeint ist. Sonst machen wir so weiter @OASE : erkläre mir mal bitte was die 19 aus Koranvers 74:31 bedeutet oder 19:1 oder 15:87, wenn du das nicht weißt ist dein Koran verfälscht, weil der Koran mubin (deutlich) ist. Sollen wir so weiterspielen?

ja richtig und genau dieses Evangelium wird im 7. Jhd bestätigt, es steht:

2:136 Sagt: Wir glauben an Gott und an das, was zu uns (als Offenbarung) herab gesandt worden ist, und an das, was zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen herab gesandt wurde, und (an das,) was Moses und Jesus gegeben wurde, und (an das,) was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von ihnen, und wir sind Ihm ergeben. (Siehe auch: 2:285 und 3:84)

Wenn das Evangelium falsch ist, kannst du den Koran in diesem Vers nicht halten!

Du sollst unter den Personen, die hier im Vers erwähnt werden KEINEN Unterschied machen!

Das Evangelium hat (und damit die ganze Bibel!) bis zum Jüngsten Tag Autorität (3:55)

Glaubst du an das, was Jesus herabgesandt wurde? Dann kannst du 2:136 halten. Tust du es nicht, abrogierst du den Vers. Ich finde das goldig, wie ihr die Verse einfach über den Haufen werft.

Der Vers kann genauso meinen, dass die ganze Tora gemeint ist. Das muss er auch weil du nach 2:136 an die Schrift des Mose glauben MUSST. Wenn die Tora und / oder das Evangelium verfälscht sind / ist, fallen Koranverse durch. Ihr dürft unter den Gesandten, also unter den Schriften keinen Unterschied machen. Mose und Jesus werden dazu explizit genannt! Wenn ihr das tut, fallen Koranverse raus.

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Hallo @OASE

Ich bin schon mit klaren Koranversen gekommen, wonach du die ganze Tora → Tanach für authentisch erklären musst. Nun möchte ich noch auf jene Verse eingehen, wonach du die Schriften für verfälscht hälst. Du zitierst:

Diese Art von Kritik ist auch im Koran vorhanden für Juden aber auch für Muslime. Willst du wegen Koranvers 25:30 den Koran verwerfen? Ich glaube nicht. Es geht hier nicht darum das die Bibel verfälscht ist, sondern wie man sie ins Leben umsetzt. Sie ist auch mit diesem Vers weiterhin authentisch. Das Evangelium/Neue Testament bestätigt die gesamten Schriften der Juden (Mt 5:18, Lk 16:29, Lk 16:31, besonders: 2Tim 3,16) mehrfach, zitiert durchgehend das AT. Nächtes Zitat:

Das bezieht sich aber nicht auf das AT, sondern dass Propheten auferstehen und das Wort Jahwes an die Menschen weitergeben, damit sie Gottes Wohlwollen entsprechend handeln. Alle Propheten nach der Tora hatten diese Funtion inne und griffen aktiv in viele Lebensbereiche ein. Dass später keine Propheten mehr auftreten, hat doch mit dem AT nichts zutun. Das Evangelium würde im Widerspruch stehen. Nächstes Zitat:

Das hilft dir auch nicht. Denn man vermengte die Schrift mit eigenen menschlichen Gesetzen (zB Talmud), das hat aber mit der Verfälschung des ATs selbst nichts zutun. Es ist wie bei Koran und Hadith.

Lies mal aber die gleiche Stelle, Vers 3, vorher:

3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht.

Und was genau ist dann gemeint? Es steht:

Mk 7: 8 Ja, ihr schenkt Gottes Geboten keine Beachtung und haltet euch stattdessen an menschliche Überlieferungen!« 9 Jesus fuhr fort: »Ihr geht sehr geschickt vor, wenn es darum geht, Gottes Gebote außer Kraft zu setzen, um eure Vorschriften aufrechtzuerhalten.

Deswegen steht auch:

Joh 10:35 Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, 36 dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?

Das bedeutet, dass es bei diesen Kritiken nie um das AT geht, sondern sie mit menschlichen Schriften auszuhebeln. Dazu gibt es auch mehrere konkrete Beispiele im NT. Das gleiche bei Muslimen in Bezug zum Koran, keine neue Sache.

Der Koran bestätigt dann im Nachhinein nochmals nach dem NT die ganze Bibel. Das NT zitiert durchgängig das AT und hält sie für authentisch.

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