Kreative Zerstörung

Die kreative Zerstörung

„Der Krieg ist der Vater aller Dinge“ Heraklit, ein antiker hellenischer Denker und Vorgänger des Aristoteles, sprach ein Thema an, dass sich durch den ganzen Materialismus zieht.
Der Materialismus ist eine Glaubensrichtung, die davon ausgeht, dass die Materie das einzig
Exzitierende ist, die ewig und ohne Sinn besteht. Die meisten Materialisten lehnen Gott strikt ab und behaupten, dass der Zufall, oder der menschliche Verstand, die Ursache allem
Seins ist.
Um an Heraklit anzuknüpfen und was auch Aristoteles aufgegriffen hat, ist der Glaube, dass
sich Materie in einem kausalen Prozess (Ursache und Wirkung) befindet. In dieser Kausalität
ist angeblich eine Wechselwirkung, die man auch als einen Konflikt sehen könnte.
Dinge die sich zerstören, wobei aus dem Zerstörten neue Dinge hervorgehen, diese wiederum
treten mit anderen Dingen einen Konflikt an und das gleiche setzt sich fort.
Nach dem deutschen Philosophen Hegel, kam noch die Dialektik hinzu, wobei sich
die im Konflikt stehenden Dinge noch in ihren Antithesen ergänzen und Synthesen bilden.
Die Materialisten sehen die Welt nur als Ansammlung von Chaos und Verleugnen jede
Ordnung, und wenn sie Ordnung sehen, glauben sie daran das dies ein Produkt ihres Verstandes ist.

Zeitgenössische Denker, greifen sogar den Gedanken auf, dass Kreativität auch gleichzeitig
durch die Zerstörung einhergeht. D.h. es muss was Vorangegangenes zerstört werden, damit
das „Neue“ sich entfalten ja Exzitieren kann.
Ein weiterer Irrsinn ist der sogenannte evolutionäre Verlauf der Zerstörung, wo drin Zufall
und eine angeblich formgebende Gewalt dazu beitragen, dass Organismen und andere Systeme Gestalt annehmen, wobei in Wahrheit die Quanten und anderen Subatomarenteile,
statt alle Optionen haben, nur die beste Option einschlagen.
Dies kann man gewiss als Gottesbeweis ansehen, nur ist das Problem dabei, das solche
Forschungsergebnisse in eine materialistische Sichtweise umgedeutet werden, wo es
nach dem atheistischen Dogma (Es darf keinen Gott geben, dann ist die Freiheit des
Menschen in Gefahr) gemäß lauten muss „da gibt es alle Möglichkeiten“.
Aber halt, gibt es den nicht eine? Und zwar die Beste!
Auch um hier genauer auf dem Umstand hinzuweisen, so mehr Optionen, so weniger
die Wahrscheinlichkeit ein zusammenhängendes und funktionierendes Gebilde anzu-
treffen.
Auch wenn die Destruktion der Ausgangspunkt eines Objekts sein soll, wie es Atheisten
seit der Antike behaupten, dann nur aus einem vorangegangenen Stadium der Ordnung.
So ist der zu beobachtende Ablauf: Ordnung gefolgt von Chaos, aber niemals Chaos
gefolgt von Ordnung.
Natürlich treten immer wieder Destruktionen auf und machen ein Wesen fehlerhaft,
auch gibt es Leid, und Zerstörung. Das Böse, die Lüge und die Konkurrenz, aber
das sind bedauerliche Produkte in dieser Welt. Nur ist es falsch zu behaupten, dass
eine Heranbildung eines Organismus, oder eines anderen Systems, wie zum Beispiel
einer Galaxis, durch die Dynamik einer zufälligen Destruktion verursacht wird.
Zwar wird Materie von der Gravitation angezogen, wobei die Teilchen und Grund-
elemente sich verbinden, dabei finden in den Atomen gezielte Anordnungen statt,
nur kann die nicht durch einen Zerstörungsvorgang geschehen, denn dieser wird im-
mer durch eine Trennung gekennzeichnet.
Auch in der zerstörten Struktur gibt es Ordnungsmuster, die nach einer gegebenen
Leitung folgen. Wobei immer das Schema erst Ordnung und dann Chaos auftritt.
Dies kann man an Hand von Eiskristallen sehen. Wenn sie gebildet werden, ist der
Ausgangspunkt im Zentrum, die Wassermoleküle werden dann nach Außen hin
angeordnet. Da Destruktion unmittelbar
gewollt ist und es keinen Grund gibt, anzunehmen sie sind Zufällig, da sich auch
eine Ordnung weiter in der Destruktion fortsetzt, ist ein reiner Schöpfungsakt zu
sehen.
Und für Diejenigen, die nicht wissen was sie da sehen, kann ich nur sagen, es ist
ein Gebilde, dass weder von einen Menschen gezeichnet, ausgedacht und
konstruiert wurde. Dieser Eiskristall wurde in großen Höhen ohne Einfluss-
nahme eines Menschen hergestellt. Spätestens da ist der Anspruch der Auf-
klärung gescheitert, den der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge.sno1

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Friede Tariken!

Ein schöner tiefsinniger Beitrag. Danke!

Die Erkenntnis, dass der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist und das es eine bestimmte Ordnung im Kosmos gibt, hat ja Aristoteles auch dazu geführt, davon auszugehen, dass es ein „ewiges Bewegerprinzip“ gibt, das außerhalb menschlicher Fähigkeiten liegt und dass wir als Gott bezeichnen.

Ein gutes Beispiel dafür, dass der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist, finden wir neben dem von dir erwähnten Eiskristall im Quran in Sure 22:73 (Erschaffung der Fliege).

Salaam und Schalom!
Gunnar :green_heart: