Schwirigkeit des Nationalismus

Schwierigkeit des Nationalismus

Der Nationalismus ist eine Weltsicht, die zwar in verschiedenen Ideologien unterteilt werden kann, aber selbst keine geschlossene Ideologie abgibt. Daher gibt es verschiedene Strömungen und Denkrichtungen im Nationalismus. Zuerst muss der Nationalismus, wenn er definiert wird, als folgendes Merkmal dargestellt werden.

Der Nationalismus, ist die Überhöhte oder betonte Wichtigkeit des Sinns der Nation in der Weltbetrachtung. Der Nationalist überhöht die Bedeutung seiner Nation, worin er Mitglied ist gegenüber den anderen Nationen.
Man kann den Nationalismus in folgende Richtungen unterteilen. Die sich alle politisch oder kulturell manifestieren. Im Patriotismus: Dieser betont die Wichtigkeit der heimischen Kultur und drückt sich in den politischen Willen aus, die Belange der eigenen Heimatnation für wichtig zu Nehmen. Diese Richtung ist politisch Rechtsgerichtet, da Individualismus und Eigenverantwortung mit Treue zur Nation groß geschrieben werden. Im Chauvinismus: Diese Ausrichtung strebt die militärische, oder politische Stärke der eigenen Nation an. Machtinteressen und Zunahmen an Kontrolle über Länder und Menschen ( Kolonialismus ) werden Angestrebt. Dazu kommt auch der kulturelle Expansionsdrang, der andere Nationen erziehen soll. Der Chauvinismus ist politisch Rechtsgerichtet, da den eigenen Bürger Individualismus und Eigenverantwortung meist zugesprochen wird. Jedoch werden diese Privilegien beim Militär und den verwalteten Untertanen, die zwangsläufig zur Machtstruktur gehören wie bei (Arbeitern, und Soldaten, so wie Unterworfene in dem besetzten Gebieten) nicht zugestanden. Im Nationalsozialismus: Diese Ideologie ist eine Synthese aus verschiedenen Strömungen, die in einer Art Kunstlehre von Alfred Rosenberg (1892 bis 1946) zusammengeführt wurde. Die Zutaten waren speziell für Konditionierung, Manipulation, und Unterwerfung sowie Angst und Vernichtung ausgesucht worden. Elemente aus dem Darwinismus, Sozialismus, Okkultismus, Neoheidentum, Rassismus und Nationalismus, bilden die Gedankenwelt des Nationalsozialismus. Der Nationalsozialismus ist politisch Linksgerichtet, da er ein kollektivistisches Menschenbild vertritt und eine Art globales Arier Reich anstrebte. Auffallend war die Deutschfeindlichkeit in seiner Niederlage Ende des Zweiten Weltkrieges (Stichwort „Verbrannte Erde“).

Fazit: Der Islam bietet den Menschen einen bestimmten Blickwinkel an, welches Verhältnis zwischen den Gläubigen und der Nation herrschen sollte. Die Gläubigen sollten sich bewusst sein, dass folgende Dinge in einer Nation auftreten können. 1. Ungerechte Herrscher oder Regime, die verschiedene Gruppierungen aneinander ausspielen. 2. Ausbeutung und Unterwerfung können auch auftreten. 3. Staats oder Personenkult von einem Hochmütigen Regime. 4. Verfolgungen und Repressalien 5. Negative Machtdialektik, die den Frieden und die Existenz des Volkes bedrohen kann. Ebenso sollten die Gläubigen die Existenz der Nation mitsamt Volk und Kultur akzeptieren, da sie eine Ordnung vorgibt, die das normale Zusammenleben der Menschen gewehrleistet. Außerdem kann der Gläubige, in der Gesellschaft, mit den anderen Menschen nach Frieden, Gerechtigkeit und Wahrheit streben.

Zusatz zum Nationalismus

Ein Mensch nimmt die Welt nur im begrenzten Masse war. Er kann keinen globalen Weitblick besitzen, da sein Sichtfeld deutlich eingeschränkt ist. Er knüpft Kontakte, die zumeist Lokal ausgerichtet sind. Es ist der Normalfall, dass Menschen in ihrer direkten Umgebung Möglichkeiten entwickeln um mit ihren Mitmenschen einen gemeinsamen Lebensraum organisieren. Dieser Lebensraum als Organisationform, kann sich über der Lebenswelt des einzelnen ausweiten, doch der Einzelne betrachtet es noch als seinen Lebensraum und Gemeinschaft, worauf er stolz sein kann. Lebensraum und Gemeinschaft, die als organisierte Form Schutz und Sicherheit für den Einzelnen bedeutet, hat auch ihre Kehrseite.

Diese drückt sich im Gruppenzwang und in dem Ringen um Anerkennung seiner Person durch die Gemeinschaft, oder der Gesellschaft aus. Die Gesellschaft in der Nation entwickelt durch einen dialektischen Prozess nationale Normen, die Prozesse und Aktivitäten in der Nation bestimmen. Werte und Normen sind somit für einen Nationalisten wandelbar und austauschbar, da er sich ganz nach der vorherrschenden Dezenz der Nation ausrichtet. Feste von Gott offenbarte Werte haben kaum Platz im Denken eines Nationalisten, da sie von der nationalen Norm abweichen können. Der Gläubige sollte sich kritisch mit den Werten einer Nation auseinandersetzen, aber sie auf keinen Fall Blindlinks annehmen.