Sunna des Propheten

Salam Alaikum und einen wunderschönen Tag (oder Nacht, je nachdem wo ihr seid)!

Ich habe vor kurzem mit zwei Schwägern meiner Frau einen Kurzurlaub gemacht. Sie sind beide Suniten und sehr sympatische, aufrichtige und meines Eindrucks nach gute Menschen. Wir unterhielten uns während des Urlaubs über vieles und jenes und an einem Abend unterhielten wir uns über die Religion.

Wohlwissend, dass wir einander mögen und sie sehr offene und herzliche Menschen sind, schnitt ich das Thema Sunna des Propheten an. Ich äußerte meine Zweifel, dass die Sunna eine zum Quran gehörende Erweiterung sein kann, da ich sehr skeptisch bin, dass die Klassifizierung der Ahadith in sahih und nicht vertrauenswürdig durch unvollkommene Menschen (wie jeder von uns ein Stückweit ist), die teilweise mehr als 200 Jahre nach Hidschra lebten, präzise erfolgen kann.

Ich brachte das Argument in die Diskussion, dass jedes Wort im Quran so oft vorkommt, dass die Anzahl durch 19 teilbar ist und dass dadurch der Quran gegen jegliches Hinzutun oder Wegnehmen von Versen oder sogar Suren im Verlaufe der Menschheitsgeschichte geschützt ist. Ich schließe nicht aus, dass Menschen versucht hätten, den Quran so zu “vervollständigen”, dass dies deren eigenen kulturellen, beruflichen oder privaten, finanziellen oder sozialen Interessen zugute kommt. Etwas forsch und direkt nannte ich diese Vervollständigung “Sunna des Propheten”.

Ich fügte hinzu, dass ich ein Mensch bin, der leider sehr skeptisch ist und sehr wohl weiß, wie eine Botschaft durch das menschliche Ego in Verbindung mit stiller Post innerhalb von wenigen Stunden, geschweige denn innerhalb von zwei Jahrhunderten, verfälscht werden kann.

Beide sagten mir folgendes:

  • Sie glauben beide daran, dass die Sunna des Propheten die Erklärung/Anleitung für viele Aufgaben und Pflichten eines Muslims bietet.
  • Sie akzeptieren glauben an die Richtigkeit jeder Hadith, die im Einklang - Einklang definierten sie als Widerspruchsfreiheit zum Quran - mit dem Quran sind. Hier war mein Einwand, dass eine beliebige Hadith vieles hinzufügen kann, was im Quran nicht erwähnt wurde und dies zu keinem Widerspruch führen würde, aber eventuell etwas darstellen könnte, was der Sunit als ein Muss interpretiert, während der Quranist (bin mir nicht sicher, ob dies die richtige Bezeichnung ist - ich meine aber Gottergebene, die ausschließlich nur dem Quran folgen) dies als ein “Muss nicht” interpretiert.
  • Sie halten die Sunna als eine detailierte Quelle darüber, wie man betet, was man beim Beten aufsagt, wie oft man betet, wie man sich rituell waschen soll, etc. Ihrer Meinung nach wüsste man aus dem Quran so gut wie nichts darüber, wie genau man beten soll und da wir nicht vor mehr als 1400 Jahren Seite an Seite mit dem Propheten Mohamad s.a.w. gebetet hatten, fehlt uns die praktische Seite des Gebets, die der Propher bei der Offenbarung für sich und die Umma verinnerlicht und vorgelebt hat.
  • Sie glauben an die Himmelsreise des Propheten Mohamad s.a.w. und dass die Anzahl der Gebete 5 mal am Tag ist und jedes Gebet 10 Gebete darstellt (da es ursprünglich 50 waren). Hier wandte ich ein, dass so ein wichtiges Ereignis wie die Himmelsreise im Quran durch eine darauf folgende Sure zumindest inirekt erwähnt würde, wäre sie passiert.
  • Das Hauptargument: 8 Milliarden Menschen haben, sofern sie in irgend einer Sprache lesen und schreiben können und der Quran auf ihre Sprache übersetzt ist, Zugang zu der Lesung. Jeder Mensch wird den Quran anders interpretieren aufgrund seiner Kultur, seiner kulturellen Konitionierung und seines eigenen Egos. Das Licht des Qurans brennt nicht mehr so hell wie zu den Zeiten der Überlieferung und wir 8 Milliarden Menschen würden aus dem Quran 8 Milliarden verschiedene Interpretationen über Ansichten, Pflichten und Rechte eines Muslims haben. Schließlich fragt jeder Mensch, wenn er die Lesung ließt: Was bedeutet das konkret für mich und meinen Alltag, meine Moralvorstellung und meine Entscheidungsfindung im Sinne des Lebens als Gottergebener. Einige werden sich auf bestimmte Schulen oder Imame stützen, andere wiederunm auf Geschichtsbücher mit dem Versuch, etwas zu rekonstruieren, was damals Realität war (wie zum Beispiel Studieren der Evolution der arabischen Sprache) - jedoch was gäbe es besseres als die festgehaltene Bechreibung des Verhaltens des Propheten Mohamad s.a.w. beim Gebet, seine mit Alah’s Hilfe richtiges Vorleben der Lesung und der Werte, die im Quran festgelegt sind? Wer kann mit Sicherheit heutzutage behaupten, er/sie wissen genau, was bestimmte Verse im Quran bedeuten und wer masst sich an, die Menschen diesbezüglich besser zu informieren, sie in die richtige Richtung zu lenken als die (Propheten), die von Allah auserwählt wurden. Wenn ihre Aufgabe lediglich darin bestand, das laut auszusprechen, was Allah herabgesandt hat, warum waren viele Propheten nachweislich analphabeten? Wenn die Aufgabe eines Propheten darin bestand, lediglich etwas laut auszusprechen, warum wurde dies nicht einfach an alle Menschen überliefert. Das Argument hier war, dass der Prophet in seiner Unvollkommenheit jedoch durch seinen Kontakt zu den Engeln eine viel vollkommenere Herleitung der Aufgaben und Pflichten eines Gottergebenen vorleben konnte als jemand nach ihm - und wer nach ihm den Menschen Ratschläge über die Interpretation erteilt, ohne zu überprüfen, ob das im Einklang mit dem überlieferten Verhalten der Propheten ist, der lehnt sich gefährlich aus dem Fenster und führt sich und andere auf den Holzweg.

Bevor wir das Gespräch beendeten, um im Schlaf die Krat für den Ausflug am nächsten Tag zu tanken, bot einer von denen, mich mit einem sehr belesenen und im Islam gebildeten Menschen aus ihrere Gemeinde zu verbinden, der laut ihrer Aussage unvoreingenommen und sofern die Zeit dies erlaubt, all meine Fragen zumindest anaschneiden würde. Ich bedankte mich und stimmte zu.

Da ich selbst gerade in einer Findungsphase bin und als werdender Vater einen extrem großen Drang nach spiritualität und der Nähe und Liebe zum Schöpfer suche, kämpfe ich gegen meine Skepsis und möchte offen für jede Meinung sein, um das zu finden, was ich suche: den Glauben. Leider bin ich noch nicht wissend und belesen und selbst meine Aussage weiter oben /dass jedes Wort im Quran so oft vorkommt, dass die Anzahl durch 19 teilbar ist, ist mehr ein aufgeschnapptes Halbwissen als echtes, fundiertes Wissen. Ich wäre um jede Einstiegslektüre dankbar, um mich auf das selbstständige Lesen des auf deutsch übersetzten Quran vorzubereiten. Mit meinen 38 Jahren wird die Zeit nicht mehr ausreichen, um Arabisch so weit zu studieren, dass ich selbstständig an die Sache herangehen kann. Vieles wird eine Frage des Glaubens sein und bleiben, aber ich möchte meinen Glauben nicht im Einklang mit meinem Ego sondern im Einklang mit der Lesung pflegen, und somit den Quran viel besser verstehen und auch die Stellen verinnerlichen und akzeptieren, gegen die mein spirituelles, subtiles Ego gegebenfalls ankämpfen würde - in anderen Worten ich möchte verhindern, dass ich mir die Welt baue wie sie mir gefällt und alles so interpretiere, wie es für mich logisch und akzeptabel ist. Für jede Literatur, Videos auf Bildungsportalen/Youtube, jedes Material, was mir den Anfang ermöglichen kann, wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Denijel

Bevor zu etwas liest, sollte dir klar sein, dass du jede Literatur selbst bewerten musst. Du musst entscheiden, ob du sie annehmen oder ablehnen willst.
Wichtiger wäre aber für mich eine Frage, die du dir selbst stellen solltest.

Was beabsichtigt Gott mit dem, was er uns an Hinweisen oder Geboten gibt?

  1. Ist unser Leben so etwas wie ein Brettspiel, bei dem es willkürliche Regeln gibt, die verhindern, dass man leicht zum Ziel kommt? Die im Koran und in den Hadithen vorgegebenen Regeln würden dann nur dazu dienen, das Spiel spannend zu machen.

  2. Dienen die Regeln aber vielleicht auch dazu, unser Leben, innerhalb der von Gott vorgegebenen Naturgesetze, einfacher zu machen. Dienen die Regeln dazu, unser Zusammenleben zu erleichtern?

Wenn du denkst, dass Nr. 1 eher zutrifft, sind alle Regeln, die in den Hadithen zu finden sind möglich. Niemand, der hier auf der Erde lebt, wird dir wirklich sagen können, welche von den 1,4 Millionen Hadithen wörtlich über 1400 Jahre hinweg überliefert wurden. Alle sind möglich, alle sind unter Umständen aber auch erlogen. Du musst also auf jeden Fall entscheiden, welchen Menschen du glauben willst. Diesen oder jenen Gelehrten, diesen oder jenen Rechtsschulen.

Wenn du denkst, dass Nr. 2 eher wahrscheinlich ist, kannst du auch deinen Verstand einsetzen und verstehen, warum bestimmte Regeln erlassen wurden und warum es unter Umständen keinen Sinn macht, sie auf traditionelle Weise zu befolgen.

Hallo Densa1980

ich habe mit Interesse, deine sehr umfangreiche Fragen gelesen. Bitte gestatte mir eine sehr persönliche und ungeschönte Antwort als Vater von drei Kindern.

Ihr werdet also jetzt Eltern. Dazu möchte ich EUCH erst einmal recht herzlich gratulieren, aber es irritiert mich, wenn ein werdender Vater mit 38 Jahren schreibt:

sorry, mit allem Respekt, aber du zeugst Kinder, wo du in einer Findungsphase steckst? Du denkst über die magische Wortzahl 19 im Koran nach, Du denkst über die Wiedersprüchlichkeit von nicht im Koran rezitierten Haditen nach. Du machst Exegesen über die Himmelsreise des Propheten. Du denkst über überliefertes Verhalten und deren Überprüfbarkeit im Koran nach?

Natürlich ist dir das unbenommen. Ich sage es einmal ganz einfach. Ihr habt euch entschieden eine Familie hier in Deutschland zu gründen. Erst einmal gilt folgendes:

Art. 125 Abs. 1 der Bayerischen Verfassung sagt: " Kinder sind das köstlichste Gut eines Volkes. Sie haben Anspruch auf Entwicklung zu selbstbestimmungsfähigen und verantwortungsfähigen Persönlichkeiten"

Art1 Schule: Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung, vor der Würde des Menschen und vor der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.

Ich kann nicht feststellen ob diese deutschen Gesetze, denen ja auch euer Kind unterworfen sein wird, Thora, Biebel oder Korankonform sind.

Stärke und behalte deinen Glauben, aber überzeuge dein Kind nicht auf seine Rechte zu verzichten, weil die Quersumme aus Artikel 125 nicht gerade 19 ergibt. Es würde mich freuen wenn eure Kinder nach diesen Leitlinien erzogen würden. Vielleicht gibt es da die ein oder andere Sure die dem entsprechen. Schau mal nach.

Irgendwas nach neuem Testament:
„ Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind , der wird nicht hineinkommen“.

Ich wünsche dir und deiner Frau alles Gute und möge Gott euch ein gesundes und fröhliches Baby schenken.

Reuwen

Hallo Reuwen,

du schreibst:

Bitte gestatte mir eine sehr persönliche und ungeschönte Antwort als Vater von drei Kindern.

Ich konnte aus deinem Post keine Antwort auf meine Fragen herleiten. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich deine Einwände und den Bezug zu dem von mir geschriebenen auf deine Einwände richtig interpretieren konnte. Ich vermute, dass du dich auf den von mir verwendeten Begriff “Findungsphase” beziehst, bin mir aber nicht ganz sicher.

Ohne nochmal in Romanform die Fragen zu stellen, möchte ich sie kurz und knapp erneuern: Ich bin 38, war im Leben bisher weder gläubig erzogen noch hatte ich einen starken Bezug zur Religion. Ohne näher auf meinen Werdegang und meinen bisher gegangenen Weg einzugehen, behaupte ich, dass ich mich an der Stelle A befinde (Sehnsucht nach Spiritualität und Glauben) und nach C möchte (Gottergebenheit und starker Glaube). Um nach C kommen zu können, muss ich mir ehrlich eingestehen, dass ich erst bei A angekommen bin und der Weg nach C lang sein wird. Das ist eine subjektive Einschätzung, Objektivität gibt es unter Menschen nicht. Ohne die Zeit von Gelehrten und anderen hilfsbereiten Menschen zu sehr in Anspruch zu nehmen, möchte ich um Literaturvorschläge bitten, um den Anfang zu machen. Ich habe bereits einige Literatur in Angriff genommen, möchte aber von dem Wissen und dem guten Willen anderer profitieren und bitte um Vorschläge/Inspiration.

Gruß
Denijel

Hallo Weltenbummler,

vielen Dank für deine Antwort. Ich tendiere zu 2. Ich nehme den Punkt 1 ebenfalls so wahr, dass dieser mit willkürlichen Regeln gepflastert ist. Ein Begriff scheint mir aber auch auf Punkt 2 zuzutreffen: “Leicht zum Ziel zu kommen”. Ich glaube, dass geistiges Wachstum stets mit der Selbstreflexion einhergeht, die oft weder leicht noch angenehm ist. Ich glaube, dass der richtige Weg, sofern ich ihn bestreiten darf und meine inneren Gebete erhört werden, sehr unangenehm für das eigene Ego sein wird.

Wie im Beruf, wo ich gelernt habe, meine Komfortzone extrem schnell und oft ohne das Gefühl zu haben, darauf vorbereitet zu sein, zu erweitern, denke ich, dass wenn sich etwas zu lange zu angenehm anfühlt, ohne dass man davor eine lange Phase harten geistigen Wachstums erlebt hat, dies nur die Falle des Spirituellen Egos ist und man im Grunde genommen immernoch in der eigenen Komfortzone ist - mit dem Unterschiéd, dass das spirituelle Ego diesen Zustand mit allen mächtigen Argumenten des Intellektes rechtfertigen und beschönigen kann.

Im Beruf fand ich heraus, dass die Bewerber, die einen gradlinigen Lebenslauf hatten, oft denen unterlegen sind, die mal links oder rechts falsch abgebogen sind. Von daher erstrebe ich nicht den einen richrigen Weg auf Anhieb zu erkennen, sondern möchte aus jedem Weg die richtigen Lehren ziehen und somit reifen. (Hermaann Hesse’s Sidhartha ist ein Buch, das den Werdegang eines Menschen beschreibt, der oft links und rechts abbiegt, aber letztenendes zum Ziel kommt, während viele andere stets den selben Weg gingen und sich letztenendes im Kreise drehten, und dies mit Intellekt schöngeredet haben).

Literaturhinweise wären sehr hilfreich und ich wäre dafür sehr dankbar.

Gruß

Hallo Reuwen,

ich bin 60 und noch immer in der Findungsphase. Ich habe 2 Kinder geboren und erzogen. Hoffentlich habe ich sie so erzogen, dass sie ihr Leben lang in Findungsphasen sind.

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Ich weiß nicht, ob ich das mit dem “Leicht zum Ziel kommen” richtig verstanden habe. Wenn es sich auf das bezog, was ich dir schrieb, möchte ich sagen, dass ich denke, dass Gott uns das Leben miteinander erleichtern möchte.

  1. Spendet von eurem Besitz. (57:7)
  2. Speist den Armen. (107:3)
  3. Kümmert euch um die Waisen. (2:220)
  4. Ehrt den Gast. (51:26)
  5. Seid nicht geizig. (4:37)
  6. Steht ein für Gerechtigkeit. (4:58)
  7. Schlichtet den Streit zwischen den Menschen. (49:9)
  8. Hütet euch vor Verdächtigungen. (49:12)
  9. Spioniert nicht, redet nicht schlecht über andere. (49:12)
  10. Macht eucht nicht über andere lustig. (49:11)
  11. Sprecht ruhig und sanft mit den Leuten. (22:44)
  12. Ehrt die Eltern und sprecht höflich zu ihnen. (17:23)
  13. Haltet eure Versprechen. (2:177)
  14. Achtet auf anvertraute Dinge. (2:283)
  15. Seid ehrlich beim Handel. (6:152)
  16. Betrügt euch nicht um Hab und Gut. (4:29)
  17. Urteilt gerecht zwischen den Menschen. (4:58)
  18. Haltet anderen nicht eure guten Taten vor. (2:264)
  19. Geht in Demut auf Erden umher. (25:63)
  20. Entscheidet nach gegenseitiger Beratung. (42:38)
  21. Tötet nicht eure Kinder aus Angst vor Armut. (17:31)
  22. Betretet nicht fremde Häuser ohne Erlaubnis. (24:27)
  23. Seid nicht verschwenderisch. (17:29)
  24. Seid nicht überheblich. (7:13)
  25. Seid gerecht. (5:8)
  26. Vermischt nicht Wahrheit und Lüge. (2:42)
  27. Wehrt das Schlechte mit Gutem ab. (41:34)
  28. Stiftet kein Unheil auf der Erde. (2:60)
  29. Haltet euch von Bestechung fern. (2:188)
  30. Frauen sollen sich nicht zur Schau stellen. (33:33)
  31. Haltet zusammen und spaltet euch nicht. (3:103)
  32. Achtet auf die Reinheit. (9:108)
  33. Zwingt den Menschen nicht eure Religion auf. (2:256)
  34. Behandelt Andersgläubige gerecht. (60:8)
  35. Ladet die Menschen zu Gottes Weg ein mit Weisheit und schöner Rede. (16:125)
  36. Vergesst nicht euren Anteil am diesseitigen Leben. (28:77)
  37. Verzweifelt nicht an Gottes Barmherzigkeit. (12:87)
  38. Glaubt an alle Propheten Gottes. (2:285)
  39. Denkt über die Wunder im Universum nach. (3:191)
  40. Ruft nur den einen einzigen Gott an. (26:213)

Schau dir diese Gebote an. Sie dienen einem guten Miteinander. Das sind keine willkürlichen Gebote, die uns den Lebensweg erschweren sollen.

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Ich möchte noch einmal auf die von dir gewünschte Literatur eingehen. Obwohl ich mehr als 3000 Bücher gelesen habe, könnte ich dir außer dem Koran und der Bibel keine Bücher nennen, die mir Hinweise zu Spiritualität im Glauben gegeben hätten. Obwohl ich selbst so viele Erfahrungen mit Gott gemacht habe, die ich nur als Wunder bezeichnen kann, würde dir sicher nichts davon helfen. Jeder macht seine Erfahrungen zu seiner Zeit und auf seine eigene Art.
Einen Rat aus meiner Erfahrung kann ich dir allerdings geben:
Bitte Gott um Erkenntnisse, aber nicht nur einfach so. Formuliere ganz genau, worum es dir geht. Wenn du um Erkenntnisse und um Spiritualität gebetet hast, halte die Augen offen. Lösungen kommen vorbei.
Ich spreche da aus Erfahrung und da kann ich sagen, dass es nicht nur bei mir funktioniert hat, sondern auch bei vielen anderen.

Hallo Weltenbummler,

Damit hast du Recht. Ich hätte besser schreiben sollen: Selbstfindungsphasen, bezogen auf die Eltern. Ich wiederhole noch einmal, daß das jedem unbenommen ist.

Bezogen auf Kinder, habe ich einen strikten Ansatz:
“Kinder sind meine Gäste und fragen mich nach dem Weg”
Maria Montessori

Als Eltern sollte man zumindest eine eigene gefestigte Zielvorstellung entwickelt haben, denn nur so kann ich meinen Kindern eine klare Wegbeschreibung an die Hand geben.

Schau dir diese Gebote an. Sie dienen einem guten Miteinander. Das sind keine willkürlichen Gebote, die uns den Lebensweg erschweren sollen.

Das ist doch schon einmal eine klare Wegbeschreibung. 40 Regeln und Leitlinien, damit sich mein Kind zu einer selbstbestimmungsfähigen und verantwortungsfähigen Persönlichkeit entwickelt. Jetzt kommt nur noch das elterliche Fingerspitzengefühl hinzu, an diesen Werten auch festzuhalten, obwohl ich selber oder meine Mitmenschen, an diesen Grundlagen, regelmäßig scheitern. Diese moralische Messlatte hängt sehr hoch und erschweren mir meinen Weg, wenn ich egoistisch eingestellt bin. Ich persönlich versage da jeden Tag.

Auf dreitausend komme ich nicht, aber ich stimme deiner Aussage bezogen auf Spiritualität umfänglich zu. Aber nichts desto trotz bleibt der Ansatz, Lesen bildet, für mich weiterhin bestehen. you tube videos, bezogen auf religiöse Themen, sind in der Regel dafür garantiert nicht förderlich.

Für Sinnsuchende empfehle ich
René Descartes: Meditationen über die erste Philosophie
Platon: Dialoge und Die Apologie des Sokrates
und natürlich den alten Emanuel Kant. Die Metaphysik der Sitten.

Für werdende Eltern
Maria Montessori eine tolle Frau Ärztin, Phylosophin und Philantropin.

Die von Densa aufgeführte Lektüre von Hermann Hesse
Siddhartha. Eine indische Dichtung, kann ich persönlich nicht verinnerlichen,
da Zeit und Ort der Handlung, nicht der meinen entsprechen. Für mich
etwas zu viel Bollywood.

Für Gläubige
Neue Testament: die Bergpredigt, da kann man sich richtig die Zähne daran ausbeißen.
Koran: sorry da kenne ich mich leider nicht aus.

Einspruch. Meine Devise: “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott” und “die Wege des Herrn
sind unergründlich”. Diese beiden Thesen haben mir schon immer geholfen zumindest
gewisse Umstände in meiner Welt zu deuten.

Ich wünsche allen noch einen schönen, sonnigen Montag und Gottes Segen

Reuwen

Das mit den Lösungen sind Erfahrungswerte. Man muss ja immer noch selbst die Lösungen verwirklichen. Es handelt sich nie um fertige Lösungen.
Wenn ich ein Haus brauche, ist es nicht so, dass mir plötzlich ein Haus geschenkt wird. Aber irgendwann sehe ich, was ich machen kann, um an ein Haus zu kommen.
Und mit der Findungsphase: Ich entwickle mich ständig. Das hat nichts mit Kindern zu tun. Ich wünsche das jedem. Darum kann ich auch nicht deine Entrüstung über einen Menschen verstehen, der sagt, dass er in einer Findungsphase ist.
Und zur Bergpredigt: Die Vorgaben sind sehr hoch. Zu hoch, als dass Menschen sie leicht erfüllen könnten. Sie halten die Bergpredigt dann oft für ganz wunderbar, aber da man den Forderungen doch nicht nachkommen kann, versucht man es gar nicht mehr. Der Koran ist mit seinen Forderungen deutlich eher am Machbaren orientiert.

Hallo Weltenbummler,

Na da sind wir uns ja wieder einig.

Warum sollte ich entrüstet sein? Ich bin entrüstet, wenn mein teurer Spargel zerkocht wurde. Ich betone noch einmal:

Und hier liegt mein Stirnrunzeln. Ich möchte ausführen, dass ich ein alter Sack bin und an vielleicht, sehr tradierte Werte im Bezug auf Familie glaube. Hier scheint unser Missverständnis zu liegen. In dieser Gesellschaft sollte ich als werdender Vater eine klare Vorstellung haben, wie und nach welchen Maximen, ich zusammen mit meiner Frau, unsere Kinder in dieser Gesellschaft aufziehen möchte.

Natürlich hat das etwas mit Geld, Beruf, sozialem Status quo und auch mit Religion zu tun. Nur glückliche Eltern können glückliche Kinder erziehen. Die Selbstfindung des Vaters kann aber auch m.E. gravierende Auswirkungen auf das Kind haben.

Ich habe hier nur meinen Senf dazu gegeben, weil ich einen zwingenden Zusammenhang zwischen einem vielleicht etwas unorientierten werdenden Vater und seinem ungeborenen Kind sehe. Nach Durchsicht hier im Chat wird nur von ICH gesprochen. Ich möchte begreifen, ich möchte erkennen und ich möchte wissen.

Mag sein das ich das falsch sehe, aber so ist es bei mir rüber gekommen.

Auch da hast du Recht. Aber: “Ein Ziel ist nicht immer zum Erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen” Konfuzius.

Auch da hast du Recht. Sicherlich sind diese aufgeführten moralisch, ethischen Werte dedizierter aufgeführt, nur es entbindet mich nicht, auch hier sehr genau nachzudenken um diese Werte für mich zu verinnerlichen.

Liebe Grüße

Reuwen

Findungsphase ist ein Begriff. Ich stehe fest im Leben, führe eine Ehe, wie ich sie mir noch nie auch nur erträumt hätte und bin ein glücklicher werdender Vater. Auch was Werte angeht, mit denen uch erziehen möchte, bin ich gefestigt und nicht in Sorge. Ich bin jetzt ein anderer Mensch als vor 10 Jahren und in 10 Jahren ein anderer als heute. Mit dem Menschen ändern sich die Werte mit.

Findungsphase war also nur darauf bezogen, dass ich jetzt viel aktiver lese und mich mit Religion beschäftige. Angst ist nicht das Motiv, auch Verwirrtheit trifft nicht zu. Es ist eher die Liebe und das Glück, was ich in diesem Moment verspüre, wenn ich meine Frau im Wasser beobachte, während ich am Strand sitze. Die Liebe, die much daran erinnert, dass es etwas größeres gibt als mich und dich, etwas wunderbares, was ich suchen möchte.

Ich denke, Reuwen, du hast unter dem Begeiff Findungsphase etwas anderes interpretiert. Ich denke auch, dass ich den falschen Begeiff gewählt habe und diese Randdiskussion vorbei an dem eigentlichen Thema des Threads verursacht habe. Ich entschuldige mich hierfür und verweise auf das eigentliche Thema und meine Bitte um Literaturvorsxhläge, aus denen ich mir das raussuchen könnte, wofür Allah mir in dem Augenblick das Herz öffnen möge, damit ich es verstehe, verinnerliche und spüre.

P.S. wie dem auch sei, ratschläge, die urteil beinhalten und aus der warte des hochmuts kommen, sind Zeichen, die man sehen sollte, um such durch Selbstreflexion zu reinigen. Ich spreche aus Erfahrung.

Lieber Densa,

ich gratuliere von Herzen zu deiner glücklichen Ehe, dass du Vater wirst und zu deiner Findungsphase, denn:
„Wer anklopft, dem wird aufgetan.“

Ich selber bin tiefgläubig-aufgewachsen und kultiviert als Christ, habe ich zuletzt den Koran lieben gelernt. Ich glaube absolut an Gott und seine Bücher:seine Worte, denn er ist eins.
Ich werde mich vermutlich mein Leben lang in der Findungsphase befinden und strebe aktiv nach Gotteserkenntnis, dies in dem Wissen, dass ich Ihn nie begreifen werde können. Aber ich glaube und vertraue und spüre, wie ich geführt werde.

Du suchst Bücher? Ich kann dir raten, den Koran zu lesen, aber auch die Thora, und die Evangelien nebst den Apokryphen, die leider bei den grossen Kirchenkonzilen aus der Bibel rausgeflogen sind. Wenn möglich, in einer guten Übersetzung oder Rückübersetzung, da doch von Althebräisch und Aramäisch vieles an ursprünglicher Bedeutung verloren ging. Da bietet der Koran sprachlich eine unglaubliche und unabänderliche Nähe-leider geht aber auch hier viel durch jeglichen Übersetzungsversuch verloren oder wird verzerrt. Sprache ist Schlüssel, also zögere nie, dich zu bemühen, so nah ans Original der Texte zu kommen wie möglich. Du musst kein Aramäisch oder Arabisch können, aber lies jegliche Übersetzung mit Herz und Verstand und wenn sich etwas für dein Herz und deinen Verstand „falsch“ anhört, forsche sprachlich weiter! Wenn du die beste und wohlmeinenste Übersetzung hast, gehst du in die richtige Richtung.
Renne keinen eingefahrenen Traditionen oder Hörensagen hinterher, sondern prüfe und bete um Leitung, um Erkenntnis (siehe 1. Sure).

Gotteserkenntnis passt nicht in ein Buch. Zwar gibt es viele Erklärungsversuche, aber letztendlich sind die von (fehlbaren) Menschen. Viele Bücher haben gute Gedanken und Intentionen, die dich sicher weiterbringen, aber am nächsten kommst du Gott durch seine Propheten, sein Wort, seine Offenbarungen. Und dein Nachdenken darüber.
Du wirst dem, was du suchst, stückweise näher kommen durch Vertrauen in Gott und durch deine Suche.
Findung ist ein Prozess und Ziel zugleich. Es gibt nicht das eine Fachbuch, das dir Gott erklären kann. Dafür ist er viel zu erhaben und gross und wir zu klein und zu beschränkt.
Gott will gefunden und erlebt werden und wenn du darum betest, wirst du Führung auf diesem Weg bekommen. Spürbar.
Möge Er dich auf deiner Suche segnen. Alles Lob und aller Dank gehört nur ihm.

Densa 1980

danke für Deine Antwort und es freut mich für Euch. Du musst dich auch nicht entschuldigen, denn dafür sind solche Threads da. Missverständnisse klarlegen und ausräumen und das in einer freundlichen, sachbezogenen Art und Weise.

Aber nun einmal zu deinem Anliegen bezogen auf deine Eingangssure. Ich möchte allerdings vorausschicken, daß ich nicht besonders Koran- oder Bibelfest bin. Aber, und das ist das wichtigste, ich glaube heute an Gott. Wie unterschiedlich allerdings die Wege eines Menschen zu dieser Erkenntnis führen, ist sehr unterschiedlich.

Vorab möchte ich aber auf Grund meiner Erfahrungen, in vielen Chats eines vorausschicken um Missverständnisse zu vermeiden. Wer die Ansicht vertritt, daß der geschriebene Koran, aus dem du zitierst, das direkte Wort Gottes an die Menschheit ist, so habe ich das ohne wenn und aber, zu aktzepieren. Wie der einzelne, dieses für sich begründet und was daraus folgert, das sei ihm überlassen.

Danach muss ich zwingend davon ausgehen, daß du an Gott glaubst und der Koran für dich die unumstößliche Messlatte, auch für das Miteinander der Menschen, ist.

Dankenswerter Weise hat Weltenbummler eine tolle Aufstellung gemacht, die sehr übersichtlich die wichtigsten ethischen und moralischen Wertvorstellungen im Koran wiedergeben. Ich habe jede einzelne Sure an meinem Gewissen und Einstellung geprüft. Spock würde danach sagen “Faszinierend”.

Das sind nur einige Vorgaben, über die so viele Bücher geschrieben wurden, daß ganze Universitätsbibliotheken damit gefüllt sind. Weltenbummler meint zwar das sie am machbaren liegen, ich habe da aber meine Probleme.

Ich habe kein Patentrezept wie man z.B. an die Sure 5:8 herangehen sollte. Du lieber Densa wirst garantiert nicht immer Gerecht sein, aber bezogen auf welche Gerechtigkeit. Vielleicht gibt es im Koran Stellen, die das etwas besser konkretisieren. Frag doch einfach mal Leute, die den Koran kennen oder deinen Imam, und überprüfe deine persönliche Einstellung zum Thema Gerechtigkeit, auch wenn es manchmal sehr schwer fällt. Von mir aus lese Emanuel Kant. Kategorischer Imperativ. “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu”.

Oder schreib eine Mail an eine von den drei Religionsschulen. Oder überprüfe einmal deine Einstellung und Taten an jedem einzelnen der 40 Punkte.

Oder mache es wie ich. Frage einfach mal dein Gewissen. Gehe in eine leere Kirche oder Mosche, wo nur du alleine mit dem lieben Gott bist. Dein eigenes Gewissen, wird dir auf viele deiner Fragen eine Antwort geben. Ich versichere Dir, daß die Antworten deines Gewissens, als Zwiegespräch zu Gott, nicht immer sehr angenehm sein werden. Dann wird sich auch folgende Frage erübrigen.

Soll ich fünf oder zehn mal am Tag beten? Diese Frage kann dir keiner beantworten, es sei denn es würde explizit im Koran erwähnt.

Wenn Sunniten zehn mal am Tag beten, so what. Wenn Wahabiten einen Tag später Ramadan feiern, so what. Das kann für dich alles kein Maßstab sein. Deine Leitung sollte in deiner ehrlichen und aufrichtigen Liebe zu Allah bestehen.

“Hoch über allem ist Gott, der König der Wahrheit”, das ist die Kernaussage aus deiner rezitierten Sure. Das ist der Fels, auf dem du deinen Glauben aufbaust. Nur ein wirklich gottesfürchtiges Gebet, das in Wahrheit und Liebe, aus deinem Herzen kommt, ist allemal besser als zehn hingehuddelte Vater unser oder Ave Marias. Wenn du später drei mal mit Liebe beten möchtest, wer soll dich hindern?

Tja und über das Gefühl der aufrechten Liebe zu Gott, da kann ich dir leider auch keinen Tipp geben. Frag einfach dein Gewissen.

Ich habe übrigens auch eine Lieblingssure:

„Er Hat Die Himmel Und Die Erde In Wahrheit Erschaffen. Er Lässt Die Nacht Den Tag Umschlingen, Und Er Lässt Den Tag Die Nacht Umschlingen. Und Er Hat Die Sonne und den Mond Dienstbar Gemacht – Ein Jedes Läuft Auf Eine Festgesetzte Frist zu. Sicherlich, Er Ist Der Allmächtige und Allverzeihende.“ [Koran 39:5]

Über diese Sure habe ich so manche Schlacht geschlagen.

Liebe Grüße

Reuwen

Lieber Densa,
Hier wurde schon viel geschrieben, aber ich möchte noch einmal zum Ausgangspunkt Deines Posts zurückkommen. Du erwähnst Deine Verwandten, die herzensgute Menschen sind, aber den Traditionen folgen statt allein dem Koran. Belasse es doch einfach dabei, nimm sie so, wie sie sind, als herzensgute Menschen, und folge Du dem, was Dir richtig scheint, nämlich dem Koran allein. Solange sie gute Menschen sind, niemanden steinigen wollen, keine Frau zum Sex mit ihrem Ehemann zwingen etc, wo ist das Problem? Das, worauf es wirklich ankommt, würde von anderen schon erwähnt.

Hallo Densa

ich weiß noch nicht genau, worauf dein Augenmerk hauptsächlich liegt?

Fragen nach dem richtigen Ritual beim Gebet ?
da habe ich keine Ahnung. Mir egal ob katholisch, evangelisch, orthodox.
Ist mein Gebet ungültig weil ich als Sunnit in einer Schiitischen Mosche bete?

Oder, wenn von Interesse Arabisch, lernen um die sprachliche Schönheit des Korans nachempfinden zu können. Verdi ist für mich auch schöner auf Italienisch.

Fragen nach dem schriftlichen Inhalt und Entstehung des Korans. Auch im Kontext zu anderen Schriften Tora / Biebel und anderen Zeitgenössischen Schriften?

https://corpuscoranicum.de
einer der größten Forschungsprojekte

alles das was Naima gesagt hat. Hochgradig interessant. Es werden auch sehr genau sprachliche Fragestellungen angesprochen und sehr genau Dokumentiert.

Koran als Wegweiser und Festigung im speziellen oder im Alltag.?

Ich nehme die 40 Suren von Weltenbummler. Damit hätte ich schon genug zu tun oder Spezielle Fragen zu besonderen Lebenssituationen.
"Darf ich mit meinen Kindern ein “Feuerwerk besuchen ?” Diesen Chat gibt es.

Mohammed als Vorbild?
Da gibt es Lektüre und sunas ohne Ende.

Diese Themenkreise, sind für sich alleine genommen, schon sehr Zeit intensiv. Wo soll ich mich drauf Konzentrieren? Wer oder was, ist mein Leitbild auf dem Weg zum lieben Gott.

Welcher dieser Themenkreise, dich näher zu Allah bringt, musst du für dich entscheiden. Versuch dich einfach mal von Details zu lösen und den “Spirit” in diesem Buch zu erkennen.

Reuwen