Sura 4:34 disziplinieren oder schlagen

Salam
Warum beziehen sich moslemische Männer immer wieder auf Sura An-Nisa Vers 34 um sich zu rechtfertigen, wenn sie gewalttätig sind ? Steht in dem Vers wirklich wortwörtlich „schlagen“ oder eher „disziplinieren“ ?

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Oder da steht sich trennen.

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(…) haltet euch fern von ihnen auf dem Lager, und schlagt sie. Wenn sie euch gehorchen, dann unternehmt nichts weiter gegen sie. (…)
(Bobzin)

Manch einer deutet dieses Vers so, als wäre das Schlagen von Frauen Gottes Befehl. Warum das so gedeutet wird, darüber kann ich nur spekulieren.

Möglicherweise sind diese Personen von den frauenfeindlichen Autoren des Alten Testaments und insbesondere dem „heiligen Paulus“ so sehr beeinflusst, dass sie die Frauen den Männern als untergeordnet betrachten. Siehe dazu: Epheser 5:22-33; Kolosser 3:18-19; 1 Petrus 3:1-7. „Eure Frauen sollen in den Gemeinden schweigen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden; sie sollen aber unterwürfig sein, wie auch das Gesetz sagt“ (1 Korinther 14, 34). „Denn ein Weib ist nicht bedeckt, so soll sie auch geschoren werden. Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich zu scheren oder zu rasieren, so soll sie bedeckt sein“ (Korinther 14,34). Denn der Mann darf sein Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Herrlichkeit; die Frau aber ist die Herrlichkeit des Mannes. Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Auch ist der Mann nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann" (1 Korinther 11, 6-9).

Möglicherweise sind diese Personen auch nur einfach masochistisch veranlagt oder haben sonst eine sexuelle Störung.

Ich weiss es nicht.

Das Wort daraba (ضرب) ist bekannt für seine unterschiedlichen Bedeutungen. Im Koran wird dieser Begriff in mindestens zehn unterschiedliche Bedeutungen gebraucht. Die Wortwurzel bedeutet „stupsen“, „drücken“, „push“, „beat“ in der Form, dass zu einem Handeln gedrängt wird (vgl. 2:60; 7:160; 8:12; 8:50; 20:77; 24:31; 26:63; 37:93; 47:24). Allerdings kann und wird dieses Wort an anderen Stellen im Koran aber auch in der Bedeutung „zu einer Reise aufbrechen“ vgl. (2:273; 3:156; 4:101; 4:94) oder „ein Gleichnis prägen“ (vgl. 2:26; 14:24) oder „ein Beispiel prägen“ (vgl. 14:24; 14:45; 16:75f; 16:112; 18:32; 18:45) benutzt.

Im Koran wird in den Fällen, in denen mit „geschlagen“ übersetzt wird, obwohl die Wortwurzel „anstupsen“, „anstoßen“, „schieben“ komplett außer Betracht gelassen wird, dass zusätzlich zu diesem Wort auch die Präposition „bi“ („mit“, „durch“) vorangestellt ist, was bedeutet, dass mit etwas geschlagen wird. Ich versuche dies anhand eines Verses zu konkretisieren:

Bestes Beispiel in diesem Zusammenhang ist 38:44.

https://corpus.quran.com/wordbyword.jsp?chapter=38&verse=44

Wie hier zu sehen ist, wird fa-iḍ’rib bihi als damit getroffen übersetzt. Es bedeutet jedoch "damit stochern“, „anstupsen“.

Obwohl der Prophet Ayyûb einen Eid geleistet hat, erlaubt hier Gott ihm nicht, seine Frau zu schlagen oder ihn dies zu erleichtern. Er erlaubt ihm nur, sie mit einem Haufen Gras anzustupsen, damit er seinen Eid erfüllt.

Wie könnte Gott zulassen, dass Frauen geschlagen werden, wenn selbst er nicht mal Ayyûb erlaubt hat seine zu schlagen, obwohl er im Recht war?

Außerdem kommt wie bereits oben erwähnt „bihi" immer nach daraba (ضرب), was oftmals als „schlagen“ übersetzt wird (bspw. Moses und die zwölf Quellen, vgl. 2:60).

Währenddessen ist in 4:34 das „Wort bihi" nicht existent, so dass die Bedeutung eine andere sein dürfte.

Letztendlich ist folgendes festzustellen:

Die Ehe ist ein Vertrag zwischen den Partnern mit entsprechenden Pflichten (vgl. 4:21; 4:34; 5:1), siehe auch das BGB: „Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet; sie tragen füreinander Verantwortung, vgl. § 1353 Abs. 1 BGB“). Die Ehe kann mithin als eine Beziehung, die mit gegenseitiger Liebe und Fürsorge definiert werden, vgl. 30:21. Die Schlichtung, also das gemeinsame Einvernehmen steht immer im Mittelpunkt, vgl. 4:128.

Mehr zu den Grundsätzen in der Ehe: Siehe 2:228; 4:3; 4:19; 4:35; 4:128; 33:49; 58:1; 65:1.

Dieser Vers gibt eine umfassende Liste mit Maßnahmen, die im Rahmen einer ehelichen Auseinandersetzung ergriffen werden kann: Zunächst soll gemeinsam geredet werden, als weitere Stufe sollte eine Trennung vom Bett erfolgen und als letzte Stufe sollte dann eine Trennung durch Auszug (arabisch: ضرب , türkisch: çıkarın, deutsch: „herausschlagen“, „herausbringen“) erfolgen.


Im Namen Gottes, des Gnädigen, der besonders gnädig ist

4:34 Die Männer sorgen sich für die Frauen, aufgrund dessen, dass Gott einige zu den anderen gegenüber begünstigt hat und aufgrund dessen, dass sie von ihrem Vermögen spenden. Die aufrechten Frauen sind im Pflichtbewusstsein (gegenüber Gott) und bewahren im Verborgenen das, was Gott bewahrt. Und was diejenigen Frauen betrifft, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, so solltet ihr sie ermahnen, und sie in der Schlafstätte allein lassen, und sie verweisen. Wenn sie hierauf euch entgegenkommen, solltet ihr nicht wohlwollend nach einem anderen Weg gegen sie sein. Zweifellos ist Gott der Höchste, der äußerst groß ist.

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Friede Dany_Huda,

das ist leider eine traurige Realität, dass sich Männer, die sich Muslime nennen, bei Gewaltanwendung auf den Quran berufen.

Ein Grund dafür mag sein, dass viele sich Muslime Nennende sich viel zu wenig selbst mit dem Quran mit Bedacht beschäftigen und sich statt dessen damit begnügen, „Rechtsurteile“ von Leuten, die sie als Gelehrte betrachten, ohne weiteres Nachsinnen zu übernehmen und sich auf diese „Gelehrten“ zu berufen, obwohl genau davor der Quran warnt. So weist uns der Quran etwa in Sure 7 Vers 3 an, nur dem zu folgen, was Allah geoffenbart hat, und nicht stattdessen religiösen Autoritäten unter Ausschluss von Allah zu folgen.

Wenn man sich mit dem Quran beschäftigt, dann gehört dazu, dass man niemals den Geist des ganzen Quran aus den Augen verliert und niemals einzelne Wörter aus dem Kontext reißt. Ebenso gehört dazu, dass man bei Wörtern, die mehrere Bedeutungen haben, nicht die erste beliebige Bedeutung anwendet, die man gerade kennt, und andere Bedeutungen unberücksichtigt lässt.

Was den Vers 4:34 betrifft, so trifft das soeben Ausgeführte auf das arabische Verb ضرب daraba zu, für das leider viele Leute das deutsche Äquivalent „schlagen“ heranziehen. Ja, ضرب daraba heißt zwar auch „schlagen“, aber dieses arabische Verb hat im Arabischen ein sehr weites Bedeutungsfeld und wird in Verbindung mit verschiedenen Substantiven unterschiedlich benutzt. So sagt man etwa im Arabischen „ein Beispiel schlagen“, was natürlich kein physisches Schlagen bedeutet; vielmehr ist hier ganz einfach gemeint, dass man ein Beispiel anführt. Diese Wendung kommt im Quran sehr oft vor ( siehe zum Beispiel 14:24, 16:76 oder 39:27). Oder man sagt „die Klingel schlagen“, was schlicht „klingeln“ bedeutet. Im Quran heißt es beispielsweise in Sure 18:11, dass Allah hinsichtlich der Höhlenbewohner die „Ohren schlug“, und zwar eine ganze Reihe von Jahren lang, was natürlich auch im übertragenen Sinn zu verstehen ist, dass sie nämlich nichts mehr hörten und somit tief schliefen. In 26:63 wird Mose aufgefordert, mit seinem Stab das Meer zu „schlagen“, was hier bedeutet, dass er das Meer sich teilen lassen sollte, damit es einen Weg zum Passieren gibt.

Wir sehen also, dass ضرب daraba in 4:34 nicht zwangsläufig „schlagen“ bedeuten muss. Wenn man den Geist des Quran berücksichtigt, kommt man ganz im Gegenteil zu dem Schluss, dass es hier gar nicht „schlagen“ bedeuten kann, denn in 30:21 unterrichtet uns der Quran, dass eine Partnerschaft von Liebe und Zärtlichkeit geprägt ist, was diametral zu jeder Gewaltanwendung ist.

Salām und Schalom!
Gunnar :green_heart:

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Davon gehe ich nicht aus, weil das grammatikalisch betrachtet nicht möglich ist, denn im Arabischen steht das Verb mit einem Objekt in Form des weiblichen Pronomens „sie“ im Plural, und das lässt sich mit dem deutschen Reflexivverb „sich trennen“ nicht vereinbaren.

Was war jetzt Deine Übersetzung, die das Pronomen berücksichtigt?

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Friede Regine!

„Was war jetzt Deine Übersetzung, die das Pronomen berücksichtigt?“

Ja, das ist eine berechtigte Frage, deren Beantwortung ich noch schuldig bin.

Nachdem ich dargelegt habe, warum ich „schlagen“ im Sinne von prügeln oder körperlich züchtigen im Zusammenhang mit 4:34 für nicht angemessen halte, taucht natürlich die Frage auf, was das arabische Verb ضرب daraba denn nun wirklich bedeutet. Wie Sue und ich schon ausgeführt haben, hat ضرب daraba ein sehr weites Wortfeld, wobei das Verb allerdings oft mit einer Präposition verbunden wird. Ich beschränke mich hier also auf ضرب daraba ohne Präposition. (Im Deutschen wird übrigens „schlagen“ auch sehr vielfältig verwandt, wie etwa schlagender Beweis, Qualm schlug aus dem Zimmer, der Puls schlägt schnell, das Schicksal schlug ihn etc.)

Wenn ich ein arabisches Wort mit sehr vielen, vom Kontext abhängigen Bedeutungen finde, was relativ oft passiert, dann versuche ich stets, einen Oberbegriff zu finden, der diese Bedeutungen in toto oder zumindest zum größten Teil umfasst. In den arabischen Wörterbüchern wird darauf hingewiesen, dass die ursprüngliche Bedeutung lautet: etwas trifft auf etwas Anderes; auf etwas oder jemanden einwirken, um etwas herbeizuführen; jemandem etwas auferlegen respektive jemanden instruieren und damit etwas verhindern. Der Oberbegriff wäre dann also einwirken oder instruieren. So wird beispielsweise angeführt: Er trainierte (ضرب daraba) seinen Hund.

Im Quran wird ja oft die Wendung „ein Beispiel/Gleichnis schlagen“ angeführt. Hier passt also das Instruieren und Einwirken, denn durch das Beispiel/Gleichnis wird man instruiert, etwas zu tun oder zu lassen oder zumindest darüber nachzudenken.

Ebenso kann man den im Quran vorkommenden Ausdruck „die Erde schlagen“ mit der Bedeutung „umherreisen“ dahingehend verstehen, dass man mit seinen Füßen auf die Erde „einwirkt“, um dadurch die Fortbewegung zu bewirken.

Das Instruieren und Einwirken passt nun meines Erachtens auch zum Vers 4:34. Das Wörterbuch „Mujam istiqaqy alMuassal lilAlfadh ilQuran ilKareem“ geht auf diesen Vers ein und führt aus, dass man den Grund für ضرب daraba betrachten muss, als da ist „نشوز nuschûz“, was Übelwollen, Widerspenstigkeit, Pflichtverletzung, Aufsässigkeit bedeutet. Dieser Grund rechtfertigt eine Maßregelung, ohne jedoch dabei brutal oder peinigend zu sein. Soweit das erwähnte Wörterbuch.

In Anbetracht des Erwähnten halte ich es also für legitim und für zutreffend, das arabische Verb ضرب daraba in 4:34 mit „instruieren“ oder auch mit „disziplinieren“ zu übersetzen. Das Ziel ist es, das befürchtete Übelwollen oder Verletzen von Pflichten abzuwenden und zu verhindern. Im weitesten Sinne könnte man hier also das von dir erwähnte „trennen“ (ohne das Reflexivpronomen „sich“) verstehen, dass man also den Urheber der Widerspenstigkeit von dessen Widerspenstigkeit trennt.

Salām und Schalom!
Gunnar :green_heart:

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Gibt es das genannte Wörterbuch online?

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http://ejtaal.net/aa/#hw4=642,ll=1866,ls=5,la=2565,sg=626,ha=427,br=572,pr=95,vi=230,mgf=535,mr=373,mn=815,aan=347,kz=1418,uqq=202,ulq=1118,uqa=257,uqw=966,umr=638,ums=534,umj=478,bdw=538,amr=383,asb=576,auh=925,dhq=329,mht=537,msb=143,tla=67,amj=469,ens=171,mis=1279

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Möglicherweise ist das „Schlagen“ auf die Ohren ein Hinweis auf Vibrationen durch Beschallung mit unterschiedlichen Schallfrequenzen (sog. weißes Rauschen „white noise“ oder auch rosa Räusche „pink noise“) Gerade entdeckt: https://www.youtube.com/watch?v=scI2l4rw68w oder auch hier: Weißes Rauschen: Eine Soundmaschine zum Schlafen

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Hallo Sue,

das von dir erwähnte und offensichtlich erst ansatzweise erforschte 1/f-Rauschen (Rosa Rauschen) ist hinsichtlich „des Schlagens auf die Ohren“ ( ضرب daraba) ein interessanter Aspekt. Es handelt sich also um eine einwirkende Kraft auf die Ohren, die bewirkt, dass man in tiefen Schlaf fällt. Vielen Dank für den Hinweis! Ich hoffe allerdings, dass bei mir das Hören des Rosa Rauschens keine rosa Ohren hervorruft. :joy:

Was übrigens Geräusche und Frequenzen betrifft, so ist ja auch bekannt, dass die Planeten per Rotation bestimmte Töne erzeugen, was auf die Mitteilung im Quran deuten könnte, dass alles, was es im Universum gibt, Allah ob dessen Erhabenheit über jeden Mangel lobpreist سبح (sabaha) (etwa 17:44).

Jedenfalls zeigt das Beispiel ضرب daraba im Quran, dass das Lesen des Quran mit Bedacht und Reflektieren selbst bei nur einem einzigen Wort zu einer enormen Steigerung des Wissens führen kann und dass der Quran eine Quelle zahlloser Denkanstöße ist - für Leute die nachdenken und ihr Wissen erweitern wollen.

Salām und Schalom!
Gunnar :green_heart:

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Selam @OASE

Ich habe mich nochmals mit 18:11 beschäftigt. Ausgehend vom Tafsīr al-Qurtubī könnte hier mit der Aussage eine Redewendung indiziert sein:

Al-Qurtubī erwähnt in 000 / 018 - Kehf Sûresi - (Kurtubi Tefsîri - Türkçe) (sorry, türkisch), dass diese Aussage auch Folgendes bedeuten kann: Ihre Gebete wurden angenommen, und so wurde verhindert, dass ihnen Schaden zugefügt wird, indem sie geschlafen haben.

Die im Tal der Könige aufgefundenen Artifakte könnten diese These stützen, da m.E. nach die Gebete der in 18:9 erwähnten ʾaṣḥāba l-kahfi wa-r-raqīmi, die zugleich Einwohner der Deir el-Medina waren, erhört wurden.

Näheres zu den Artefakten:

Zum Verständnis vielleicht noch: Die Erzählung aus Sure 18 betrifft m.E. nach ein Ereignis aus dem alten Ägypten.

(ich glaube ich sollte einen neuen Beitrag erstellen, bin wieder im Altägypten gelandet :slight_smile: )

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Friede Sue,

die ganze Sure 18 ist eine faszinierende Sure mit ihren diversen Schilderungen von Ereignissen und Personen. Sie zu „entschlüsseln“ ist eine langwierige, aber höchst interessante Aufgabe.

Was die Geschichte der Leute der Höhle betrifft, so gibt es viele zu klärende Fragen, angefangen von der Identität dieser Leute über ihren Hund bis hin zur Lokalität. Mich erstaunt es beispielsweise, dass Allah mehrmals in dieser Geschichte den Hund erwähnt und sogar im Vers 18 detailliert ausführt, dass dieser Hund seine Vorderpfoten ausstreckte. :thinking: Einige sagen, dass das in Vers 9 stehende Wort رقيم raqīm der Name dieses Hundes sei. Von daher gesehen unterstütze ich voll und ganz deine Überlegung, bezüglich der Geschichte der Höhlenbewohner einen neuen Thread zu öffnen. Ja, komm aus Altägypten wieder zurück in die Gegenwart und lege uns deine Forschungsberichte vor, zumal du ja schon intensiver in das Thema eingestiegen bist! :wink:

Was nun 18:11 und deine angeführte These betrifft, dass die Gebete der Höhlenbewohner angenommen wurden, so sagt mir diese These nicht zu. Das ist zunächst einmal von der Semantik her zumindest fragwürdig, weil der arabische Ausdruck ضرنا على آذانهم ḍarabnā alā āḏānihim meines Wissens eindeutig und ausschließlich „WIR legten einen Schleier (weggelassen im Arabischen, weil bekannt) auf ihre Ohren“ im Sinne von „WIR versetzten sie in tiefen Schlaf“ bedeutet. Außerdem sprechen meines Erachtens die Verse 18 und 19 gegen die erwähnte These, weil dort von Wachsein und Schlafen und Aufwecken die Rede ist, was die Bedeutung „in tiefen Schlaf versetzen“ für den arabischen Ausdruck ضرنا على آذانهم ḍarabnā alā āḏānihim untermauert.

Aber das sollte wirklich in einem gesonderten Thread erörtert werden, denn in diesem Thread geht es ja um 4:34.

Salām und Schalom!
Gunnar :green_heart:

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