Wie kommen Deutsche und Islam zusammen?

Wie kommen Deutsche und Islam zusammen?

Die meisten Deutschen sehen, den Islam nicht als reine Religion an, sondern als Bestandteil einer fremden Kultur. Sie assoziieren mit dem Islam arabische oder türkische Bräuche, die für sie fremd sind, so ist der Islam in ihrer Wahrnehmung fremd, ohne die Lehre und die Religion zu kennen.
Es ist ein Drama, das die Sunniten den Islam mit Traditionen und Bräuchen angereichert haben. Und da sie in Deutschland, die grösste „Muslimische Gruppe“ bilden, werden sie und ihre Religion von den Deutschen als Fremd angesehen.
Nun stell ich mir die Frage, wie das zu lösen ist. Wie können die Deutschen, den Islam als Lehre begreifen? Beim Buddismus hat es ja auch funktioniert, er wird als Lifestyle oder Philosophie verstanden. Es gibt viele Deutsche, die sich mit dem Buddismus beschäftigen.
Warum kann es mit dem Islam nicht so sein? Die Antwort liegt auf der Hand, er ist die Religion und die Kultur der Fremden. Aber wie könnte man die Sicht der Deutschen auf den Islam ändern?
Habt ihr dazu passende Ideen ?

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Guten Abend und Frieden, Tariken,

ich finde, du sprichst einen wichtigen Punkt an und dieses Thema finde ich nicht trivial.
Nicht-Muslime haben sich in Laufe ihrer Lebenszeit durch Schule, durch Hörensagen und allen voran durch die Medien massenweise Vorurteile über den Islam eingetrichtert bekommen. Die Vorurteile oder besser gesagt Mutmaßungen der Nicht-Muslime über den Islam auszuradieren, ist eine Riesenarbeit. Manche Menschen wären für die Botschaft Gottes offen und würden auch ihre Mutmaßungen ablegen. Aber ich denke, viele würden uns im besten Fall als Spinner abtun und im schlimmsten Fall uns der Lüge bezichtigen und uns drohen.

Dennoch habe ich zwei Ideen, über die wir alle gerne schreiben können - Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen sind willkommen. Ich mache den Aufschlag:
Wir können im Stile des YouTube-Kanals „Wohlstand für Alle“ (Wohlstand für Alle - YouTube) in einer Runde von paar Personen über den Islam diskutieren. Spontan fallen mir einige Themen ein wie

  • Müssen sich Frauen verhüllen bzw. ein Kopftuch tragen und Männer einen Bart wachsen lassen? Gibt es eine „islamische“ Kleiderordnung?

  • Muss jemand die deutsche/europäische/westliche Kultur aufgeben, um gottergeben zu sein?

  • Schließen sich Aufklärung/Vernunft und Islam aus?

Sicherlich gibt es sehr viele Themen. Wir müssten auch die Leute insofern abholen, da sie glauben, dass die Bräuche, Traditionen und Sitten sich im Koran befinden, was aber nicht stimmt. Eine Variante wäre, wir laden Nicht-Muslime in die Runde ein.

Meine zweite Idee setzt an Steven Crowders Ansatz (https://www.google.de/search?q=change+my+mind+meme&hl=de&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjk58nC_YrvAhWQ6qQKHfi-DJ4Q_AUoAXoECBYQAw&biw=1880&bih=939) an: Eine kleine Gruppe stellt Tische und Stühle in einer belebten Innenstadt auf, hängen vor dem Tisch ein Plakat mit einem Schriftzug „Finden Sie im Koran das Wort „Burka““ oder Ähnliches auf, das mit nahöstlichen Bräuchen zu tun hat. Die Passanten sind herausgefordert, ein Verhüllungsgebot bzw. nahöstliche Bräuche aus dem Koran herzuleiten. Ziel ist es, dass es den Passanten wie Schuppen von den Augen herunterfällt, dass diese Bräuche kein Gebot im Islam darstellen. Ferner legen wir ihnen dar, dass sie ihre Gewohnheiten nur minimal ändern müssen - aber das hier ist eine andere Herausforderung.

Ziel ist es, dass die Nicht-Muslime herausgefordert werden sollen und ihre Mutmaßungen über den Islam hinterfragen und nicht nur etwas als gegeben hinnehmen, wie ihnen die Medien oder Sunniten/Schiiten es vermitteln.

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Hört sich eigentlich sehr gut an, aber es wird keine Stunde dauern bis die ersten „rechtschaffenen Muslime“ kommen um uns für diesen Augenblick das Leben schwer zu machen. Ich glaube, dass mehr digitale Arbeit erstmal einen Teil beitragen könnte.

Jetzt will ich aber nochmal was zum Thema falsches Verständnis über den Islam loswerden. Das größte Problem ist wahrscheinlich dass der normale Deutsche denkt die Religion welche er als Islam wahrnimmt bestehe nur aus dem Koran. Ich und bestimmt alle anderen Konvertiten haben das mit Sicherheit auch gedacht. Wir müssten den Leuten erstmal zu verstehen geben dass der Sekten Islam auf noch die Hadithe beinhaltetet, denn wir wissen doch alle, dass da alle problematischen Dinge drin stehen. Wir sollten auch dem durchschnitts Bürger klar machen, dass ALLE Probleme welche der Islam in Deutschland verursacht keine Grundlage im Koran haben (Verschleierung, Kinderehe, Beschneidung, Halal Fleisch…).

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Es gilt die positive und negative Freiheit der Religionen.

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Frieden,
Ich hoffe, dass in Zukunft eine Gruppe geben wird, die den Islam als Lehre übernimmt, aber alle Traditionen und für die meisten Deutschen unverständlichen arabische Begriffe weglässt, und den gesamten Islam mit einer deutschen Denkweise erschliesst. Wie das aussehen würde ist schwirieg zu Beschreiben aber eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist nicht zu umgehen.

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Gute Ansätze: Fangen wir daher gleich mit dem Begriff Islam an: Ergebenheit mit Frieden; friedliche Hingabe; Frieden.

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Ich mache das auch so. Manchmal sage ich schon salam, aber meistens benutze ich die deutschen Begriffe. Die sind mir persönlich auch nicht so fremd. Ausserdem ist das für mich besser, weil ich dann eher weiß was ich sage. Ich erinnere mich zum Beispiel an wo ich jeden Abend subhannaallahi wa bihamdi gesagt hab und ständig überlegen musste was das überhaupt bedeutet weil ich es dauernd vergessen hab :smile:

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Ich persönlich benutze nie arabische Begriffe, mit Ausnahme „Allah“. Da ich erstens kein Arabisch verstehen und sprechen kann. Und zweitens meine Umwelt es auch nicht verstehen würde.
Ich finde, dass ist meine persönliche Meinung, eine Sprache müsste einheitlich sein und dürfte nicht mit mehreren Sprachen zu einem Sprachbrei zusammen gemixt werden.

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Sprachen sind ja dynamisch und einer ständigen Veränderng unterworfen. Dass Begriffe aus andern Sprachen in eine Sprache integriert werden, ist nichts neues. In sha’Allah hat es schon in die deutsche Sprwche geschafft. Aber wenn manche Leute mit arabischen Floskeln um sich werfen, denke ich auch manchmal, sie wollen nur andere beeindrucken und verstehen gar nicht so genau, was sie da sagen.

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Frieden Zusammen,
Ich habe mir die Tage über diese Thematik ein paar Gedanken gemacht. Man könnte eine Präsentation, oder eine Werbung für eine Infoseite gestalten, die ganz in Deutscher Sprache gehalten ist. Auch die Infoseite sollte ganz in Deutsch sein.
Wichtig dabei ist die Tatsache, dass das ganze keine Arabischen Begriffe haben sollte, da der angesprochende Intressent es leicht haben sollte, das ganze zu verstehen.
Was haltet ihr davon?

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Frieden Tariken,
ich finde deine Idee gut. Hast du etwas schon in diese Richtung gemacht?
Mir ist noch etwas eingefallen: Die Leute können sich nicht nur auf deiner Seite informieren, er kann auch ein Quiz machen, um zu sehen, inwiefern ihre Ansichten mit dem Qur’an/der Lesung kompatibel sind. Ich habe eine ausgezeichnete Seite mit 20 Fragen auf Englisch gefunden: https://areyoumuslim.com/

Die Seite https://www.misconceptions-about-islam.com/ zeigt MIssverständnisse über die Gottergebenheit auf und räumt sie aus. Eventuell wäre diese Seite auch eine mögliche Inspiration für deine Seite?

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Frieden Sul,
Ich hatte vor es über den philosophischen Weg zu machen. Auch eventuell bei der Reformation anknüpfen. Vermitteln wollte ich es In Vorträgen auf You Tube. Habe schon was in Arbeit. Gucke mir morgen die von Dir vorgeschlagende Seite an.

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Selam zusammen,

Ich bin da ganz eurer Meinung das man klar machen muss das der Mainstream-Islam den man in deutschsprachigem Raum wahrnimmt eine völlig irrationale traditionalistische Ansicht des Glaubens ist.

Ein Vorschlag um so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu bekommen wäre das man das ganze etwas provokativ gestaltet. Außergewöhnliche Argumente mit rein bringt die den Mainstream auf den Kopf stellt. Wenn man das ganze aus der Blume gestaltet wird es kaum Aufmerksamkeit erregen.

Und im Endeffekt zählt das man eine große Reichweite erreicht.

Um erstmal aus der ferne zu beginnen, heißt auf Youtube und Instagram, könnte man provokative und dennoch professionelle Videos erstellen auf denen man einzeln Themen bespricht die auch viel mit visuellen Effekten gestaltet werden.

Mir fällt auf das diejenigen die viel Reichweite generieren eine bessere Qualität in der Videogestaltung haben. Über Einzelheiten könnte man diskutieren.

Also falls man beschließen sollte so etwas auf die Beine zu stellen wäre ich direkt dabei sowohl aktiv als auch passiv mich daran zu beteiligen. Die einzige Voraussetzung wäre man macht es richtig.

Das finde ich auch super und wäre dabei, ganz egal ob „rechtschaffene Muslimen“ das gut finden oder nicht. Gerne dürften diese dann vor aller Augen erklären wieso deren Ansicht richtig und unsere falsch ist. Daraus könnte ein polarisierendes Video werden was widerrum für mehr Interesse und Aufmerksamkeit sorgen würde.

Win-Win Situation. Jedoch besser geeignet für einen späteren Zeitpunkt.

Frieden Truthseeker,
Ich hatte vor kurze erklär Videos zu machen, die nicht lange gehen,
und eindeutig sind.
Man könnte auch ein Potcast machen.
Wo man genau die Themen anspricht.
Frieden

Frieden Tariken,

Würde ich mir gerne ansehen, falls du soweit bist könntest du ja das Video hier im Forum Verlinken.

Podcasts wären sicherlich auch interessant, eventuell mit Gästen die ihre Erfahrungen teilen mit dem Mainstream Islam. Falls du da sogar Sunniten mit reinbekommst wäre das super.

Kommt es in Frage für dich das ganze auch mit anderen aufzubauen oder machst du das eher für dich selbst?

Ich wäre aufjedenfall dabei, falls ich dich dabei irgendwie unterstützen kann :+1:

Ja gerne, danke führ die Hilfe. Wir könnten ein Podcast gemeinsam machen.
Zuerst bin ich noch bei der Erstellung meines Videos, dass ich auch hier in Forum verlinken könnte.
Frieden Tariken.

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Hier ist mein Video, geht so einigermaßen.

Wenn man darauf klickt steht das das Video nicht mehr verfügbar ist

Versuche mal jetzt. Hatte vergessen öffendlich zu stellen.